Freitag, 24.04.2026

Bad Schmiedeberg (md/wg). Paul Bartsch, Liedermacher, Schriftsteller und Songpoet aus Halle, gastiert am Freitag, dem 24. April, um 19.30 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus in der Kirchstraße 5, mit Liedern und Texten vom Kommen und Gehen. „Und das ist noch nicht alles!“- so lautet das trotzig-heitere Motto der musikalisch-literarischen Zwischenbilanz, zu der Bartsch einlädt. Versprochen wird ein unterhaltsamer Abend als poetische Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens, humorvoll, märchenhaft, melancholisch, optimistisch.

Bartsch, 1954 als Generationsgefährte von Gundermann und Wenzel geboren und seit langem in Halle lebend, ist von Hause aus eigentlich Literaturwissenschaftler. So liegt es nahe, dass viele seiner Texte literarische Anspielungen, Motive und Bezüge enthalten, wobei sich die Welt der Märchen und Mythen als besonders ergiebig erweist.

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Dabei geht es ihm keineswegs um ein „Es war einmal…“, sondern eher um die poetisch-politische Erkenntnis, dass die Märchen aus kommenden Tagen eben kein „Weiter so“ beschwören sollten, sondern ein „Es könnte sein“: Kluge und neugierige Texte über das Leben zwischen Kindheit und Altern, über die Sehnsucht nach einer besseren Welt und das existenzielle Bedürfnis nach Liebe, Heimat und Geborgenheit.

Zum wiederholten Male kommt Paul Bartsch nach Bad Schmiedeberg und freut sich auf das stets aufmerksame Publikum von Einheimischen, Zugewanderten und Kurgästen. In der Konzertlesung im Gemeindehaus garniert er, selbst hervorragender Gitarrist und Sänger, seine optimistische Liedpoesie mit einem kraftvollen Gemisch aus Folk, Blues, Rock und Chanson – so entsteht ein unterhaltsames, mitunter nachdenkliches, aber stets ermutigendes Vergnügen als Suche nach dem Möglichen in einer Zeit des heftigen Wandels. Foto: ©Manfred Pollert

Von Redaktion

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