Mi.. Juli 15th, 2026

Köthen (md/wg). Unter der Leitfrage „Weltfrieden durch Weltreligionen?“ ist in der Martinskirche in Köthen ab sofort eine besondere Ausstellung zu sehen. Inspiriert von einem Gedanken des Theologen Hans Küng – „Es wird keinen Weltfrieden geben ohne den Frieden zwischen den Religionen“ – setzt sich die Ausstellung mit Gemeinsamkeiten und verbindenden Elementen der großen Religionen auseinander.

Noch bis Dezember wird die Empore der Kirche zum Ausstellungsraum. Thematisiert werden unter anderem Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus, Buddhismus, Konfuzianismus, Daoismus sowie Naturreligionen. Informationen finden sich auch über die Bahai-Religion und den Sikhismus. Ziel ist es, Unterschiede sichtbar zu machen und zugleich gemeinsame Werte zu entdecken.

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Besonderen Wert legt die Ausstellung auf interaktive Elemente: Besucherinnen und Besucher können die Religionen nicht nur sehen, sondern auch aktiv erleben. Dazu gehören unter anderem eine hörbare Koranausgabe, ein gestaltbarer Zen-Garten oder eine Kugelbahn nach dem Vorbild des Bodenlabyrinthes aus der Kathedrale von Chartres. Ein Teil der Ausstellungsstücke wurde von Gruppen der Freien Schule Anhalt gestaltet. Ergänzend werden Filme aus der Reihe „Spurensuche – Weltreligionen auf dem Weg“ gezeigt, die jeweils etwa eine Stunde dauern.

Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Schulklassen ab der Sekundarstufe I, ist aber ebenso für Grundschulgruppen und andere Interessierte geeignet. Zu der überkonfessionellen Vorbereitungsgruppe, die die Schau initiiert hat, gehören die evangelische und die katholische Gemeinde in Köthen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt, dem Museum Synagoge Gröbzig und der Stadt Köthen. Die Ausstellung wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert. Anmeldungen und weitere Informationen sind per E-Mail an Ausstellung.Weltreligionen@kircheanhalt.de möglich. Foto: Hans-Christian Beuchel.

Von Redaktion

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