Nicht mehr Herr seiner Sinne
Am 12.08.2026 wurde der Polizei um 22.59 Uhrgemeldet, dass sich ein unbekannter junger Mann in einem Garten in der Johann-Friedrich-Böttger-Straße versteckt. Beim Eintreffen der Beamten konnte die Person hinter dem Kompost festgestellt und aufgefordert werden, aus dem Versteck hervorzukommen. Dem leistete er zunächst Folge, rannte dann jedoch eine Runde im Kreis, über die Terrasse und sprang schlussendlich auf einen Geräteschuppen aus Blech. Dort konnte er festgehalten und schließlich am Boden gefesselt werden. Der Geräteschuppen wurde durch das Springen auf das Dach beschädigt. Da der Beschuldigte augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ein Drogentest durchgeführt. Dieser reagierte positiv auf Amphetamin und Metamphetamin. Nach seinen Angaben habe er Crystal Meth konsumiert. Er gab an, dass er nicht mehr Herr seiner Sinne sei und konnte nicht garantieren, dass er im Laufe der Nacht keine weiteren Straftaten begehe. Aufgrund dessen wurden ein Rettungswagen und der Notarzt hinzugezogen, welcher eine Fremdgefährdung nicht ausschloss und die Einweisung in eine psychiatrische Klinik anordnete. Gegen den 34-jährigen Wittenberger wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.
Verkehrsunfälle mit verletzten Personen
Nach Angaben der Unfallbeteiligten befuhren ein 62-jähriger Audi-Fahrer und ein 16-jähriger Mopedfahrer am 12.08.2026 um 16.05 Uhr in Wittenberg in dieser Reihenfolge die Hafenbrücke aus Richtung Innenstadt kommend in Richtung B 187. Als der Audi-Fahrer verkehrsbedingt aufgrund des vorausfahrenden Verkehrs bremsen musste, bemerkte das der 16-Jährige zu spät und fuhr auf den Audi auf. In der weiteren Folge kam er zu Fall und verletzte sich leicht. Der Jugendliche wurde zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Der 45-jährige Fahrer eines Renault befuhr am 12.08.2026 um 17.09 Uhr die K 2037 aus Richtung aus Richtung Zschornewitz kommend in Richtung Burgkemnitz. Er beabsichtigte, einen Rennradfahrer zu überholen. Während des Überholens brach er jedoch den Überholvorgang ab, scherte wieder ein und bremste. Der Bremsweg reichte jedoch nicht aus, sodass er in der Folge kurz hinter einer Kurve von hinten mit dem Radfahrer kollidierte. Dieser kam zu Fall, wobei er leicht verletzt wurde. Nach ambulanter medizinischer Versorgung vor Ort, konnte er seine Fahrt fortsetzen. Der Renault fuhr sich nach dem Aufprall im Straßengraben fest und musste durch einen Abschleppdienst herausgezogen werden.
Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs
Eigenen Angaben zufolge befuhr ein 29-jähriger Skoda-Fahrer am 13.08.2026 um 15.22 Uhr in Trebitz die B 182 aus Richtung Pretzsch kommend in Richtung Dorna mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Aufgrund dessen kam er in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. In der Folge kollidierte er mit dem Bordstein, anschließend mit einem Maschendrahtzaun, einer dahinter befindlichen Hauswand eines Einfamilienhauses sowie einem daneben befindlichen Unimog. Durch die Kollision wurde der Maschendrahtzaun vollständig zerstört. Zudem wurde die Hauswand, der Unimog, der Bordstein sowie der Pkw beschädigt. Letzterer war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der 29-Jährige verletzte sich schwer und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.
Die eingesetzten Beamten wurden zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden alarmiert. Am Unfallort konnten beide Unfallbeteiligte sowie Zeugen, welche die K2020 i.R. Dabrun befuhren.
Beim Abbiegen kollidiert
Am 13.08.2026 befuhr ein 73-jähriger Peugeot-Fahrer um 06.08 Uhr in Pratau die Prof.-Körnicke-Straße in Richtung K 2020. An der Einmündung beabsichtigte er, nach links in Richtung Kurzer Weg abzubiegen. Nachdem er an der Einmündung angehalten hatte, nahm er eigenen Angaben zufolge keine sich nähernden Fahrzeuge wahr und fuhr in den Einmündungsbereich ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem VW, dessen 53-jähriger Fahrer die K 2020 aus Richtung Dabrun kommend in Richtung Kurzer Weg befuhr. Der VW-Fahrer leitete noch eine Gefahrenbremsung ein und wich nach rechts aus, dennoch kam es zur Kollision. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Wohnungsbrand
Am 13.08.2026 kam es gegen 10.00 Uhr in der August-Bebel-Straße in Gräfenhainichen zu einem Wohnungsbrand. Durch Kameraden der Feuerwehr musste die Wohnungstür notgeöffnet werden. Es befanden sich keine Personen in der Wohnung. Bei den Löscharbeiten im Einsatz waren insgesamt 25 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Gräfenhainichen, Zschornewitz, Jüdenberg und Schköna. Personen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden wird im unteren sechsstelligen Bereich geschätzt. Die Brandwohnung ist derzeitig nicht bewohnbar. In der darunter befindlichen Wohnung entstanden durch die Löscharbeiten Wasserschäden. Auch sie ist nicht bewohnbar. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Computer brandursächlich sein. Zur genauen Klärung der Brandursache wurde ein Brandermittlungsverfahren eingeleitet.


