Mo.. Juni 1st, 2026

Wittenberg (md/wg). Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt lädt am 8. Juni um 18 Uhr zu einer Buchvorstellung in das Stadtlabor Wittenberg, Markt 3, ein. Gast ist der Autor, Ökonom und Journalist Alexander Hagelüken, Leitender Redakteur Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung, mit seinem Buch „Ökonomie des Hasses“. Moderiert wird der Abend von Eva von Angern (MdL) und Dietmar Bartsch (MdB) von der Linkspartei. Der Eintritt ist frei.

Alexander Hagelüken geht in seinem Buch der Frage nach, wie rechte Kräfte unseren Wohlstand zerstören und hat dabei Thesen entwickelt, wie man ihre Wähler zurückholen kann. Rechtspopulistische Bewegungen profitierten häufig von wirtschaftlichen Krisen, Abstiegsängsten und gesellschaftlicher Verunsicherung. Am Beispiel der ersten Amtszeit Donald Trumps verdeutlicht Hagelüken die Diskrepanz zwischen populistischer Rhetorik und realpolitischer Wirkung. Populistische Narrative konstruieren einfache Feindbilder. Hass werde dabei politisch zur Strategie gemacht und als legitime Emotion im demokratischen Diskurs normalisiert.

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Der Autor demonstriert an vielen Beispielen, dass rechtspopulistische Politik nicht den Armen aus der Krise hilft, sondern die Schere zwischen arm und reich noch weiter öffnet. Doch Hagelüken schildert nicht nur die bedrohlichen Auswirkungen rechter Politik auf Wirtschaft, Frieden und Demokratie, sondern schlägt Wege vor für eine neue politische Strategie. Im Gespräch mit Eva von Angern und Dietmar Bartsch zeigt der Journalist und Wirtschaftsexperte Wege auf, unsere Demokratie zu stärken. Es wird u.a. über Ideen einer alternativen Wirtschaftspolitik, notwendige Investitionen und eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes diskutiert. Foto: ©Catherina Hess

Von Redaktion

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