Gräfenhainichen (md/aw). Bei der Jahresmitgliederversammlung des WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V. am 11. Mai im Vereins- und Versammlungsraum Gräfenhainichen standen Rückblick und Zukunftsstrategie im Mittelpunkt. Unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden Sepp Müller diskutierten Mitglieder und Partner der Region die touristische Entwicklung und neue Projekte bis 2035.

Der aktuelle Vorstand: Michael Pirl, Manfred Piotrowsky, Marek Staginnus, David Rieck, Holger Hövelmann, Yvonne Willemsen, Claudia Schwalenberg, Anika Kinnemann, Selina Tylsch und Sepp Müller
Fotos: WelterbeRegion
Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico Schilling hob in seinem Grußwort die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit und die touristische Strahlkraft der WelterbeRegion hervor.
Geschäftsführerin Anika Kinnemann stellte gemeinsam mit ihrem Team den Geschäftsbericht 2025 sowie die Vorhaben für 2026 vor. Erfolgreich fortgeführt wurde im vergangenen Jahr die Kampagne „Welterbe.Liebe“ mit Radiospots, Messeauftritten, Plakatwerbung und digitalen Aktionen. Zudem wurde das Bauhausjubiläum 2025/26 national und international beworben. Als wichtigstes Marketinginstrument erwies sich erneut die WelterbeCard: 3.427 verkaufte Karten sorgten 2025 für eine touristische Wertschöpfung von rund 500.000 Euro.
Auch 2026 soll das Bauhausjubiläum weiter im Fokus stehen. Geplant sind unter anderem digitale Werbespots zur Kampagne „WelterbeKlang“, Influencer-Aktionen auf Social Media sowie bundesweite Radiospots zur Bewerbung der WelterbeCard.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung eines Masterplans für die WelterbeRegion mit Blick auf die Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg 2028 und die Bundesgartenschau Dessau-Roßlau 2035. Ziel ist eine langfristige Marketing- und Angebotsstrategie für die gesamte Region. Dazu präsentierte die Geschäftsführerin der Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg gGmbH, Frau Stiller, erste Ansätze für eine geplante Kooperation mit dem Regionalverband.
Zudem wurde mit Holger Hövelmann ein neues Vorstandsmitglied kooptiert. Die Versammlung machte deutlich: Die WelterbeRegion setzt weiterhin auf enge Zusammenarbeit und gemeinsame Strategien, um den Tourismus in der Region nachhaltig zu stärken.

