So.. Nov. 8th, 2026

Oranienbaum (md/wg). „Der Europäische Stör und dessen Situation im Elbeeinzugsgebiet“ ist Thema eines Vortrags am 10. November, 18 Uhr, im Multimediasaal des Infozentrums Auenhaus des Biosphärenreservats Mittelelbe. Der Eintritt ist frei.

Mit den grundlegenden Vorbereitungen seit 1996 und gezielten Besatzmaßnahmen ergaben sich Hoffnungen, den Europäischen Stör in der Elbe und ihren Nebenflüssen wieder anzusiedeln. Derzeit existieren nur noch Reliktvorkommen im Flussgebiet der Gironde in Westfrankreich. Unter allen anderen in die Nordsee und in den Atlantik entwässernden Flüssen sind aus aktueller Sicht allein in der Elbe und einigen Nebenflüssen geeignete Lebensraumbedingungen für eine erfolgreiche Wiedereinbürgerung des Europäischen Störs vorhanden bzw. wieder herstellbar.

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Karl-Heinz Jährling – Experte für Wasserbewirtschaftung, Gewässerökologie und Naturschutz – wird in seinem Vortrag zentrale Projekte an der Mittleren Elbe und an den großen Nebengewässern vorstellen, auf die sich seit 2010 bis zum heutigen Zeitpunkt die großen Hoffnungen auf eine Rückkehr des Europäischen Störs stützen. Dies betrifft neben Maßnahmen zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit zur Öffnung künftiger Laichgewässer auch die Renaturierung, d.h. die Realisierung von Projekten zur Strukturverbesserung der Elbe in den historischen Laichgebieten im Hauptstrom. Neben Problemen betreffs der Lebensraumqualitäten werden darüber hinaus weitere, zukünftig zu behebende Defizite angesprochen. Foto: WWF Deutschland

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