Kriminalitätslage:
Sachbeschädigung an Baumaschine
Im Zeitraum vom 27.08.2026, 17:30 Uhr bis 31.08.2026, 06:50 Uhr beschädigte bislang unbekannte Täterschaft einen in Coswig/Anh., Industriestraße abgestellten Radlader. Mit unbekanntem Tatwerkzeug wurde die Verglasung sowie ein Schloss des Baufahrzeugs beschädigt. Entwendet wurde nach erstem Augenschein nichts. Die nominelle Höhe des Schadens konnte noch nicht beziffert werden.
Betrug in Onlineshop
Eine 72-jährige Coswigerin bestellt im Internet zwei Fahrräder und überwies umgehend den geforderten Preis von über 500 Euro. Vom Verkäufer erhielt sie noch eine E-Mail, die Übergabe der Räder an den Versand betreffend, aber keine Bestätigung des Zahlungseingangs. Da anschließend kein Kontakt mehr zum Verkäufer hergestellt werden konnte, konsultierte die Dame ihr Geldinstitut. Dort wurde die Anzeige empfohlen, da es sich offenbar um einen sogenannten Fake-Shop gehandelt haben könnte. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Verkehrslage:
Kollision an Einmündung
Am 30.08.2026 bog gegen 12:10 Uhr ein Opel Fahrer in Wittenberg aus der Zeppelinstraße kommend nach rechts in die Berliner Straße ab und bemerkte dabei einen von links kommenden Fahrradfahrer zu spät. Trotz Vollbremsung kam es zur Kollision, wobei jedoch weder Personen- noch Sachschaden entstand. So begleitete die Polizei lediglich den Personalienaustausch der Beteiligten.
Kollision mit Abbieger
Am 30.08.2026 kam es gegen 18:10 Uhr zur Kollision zwischen einem PKW und einem Motorrad, wodurch der Motorradfahrer leicht verletzt wurde. Nach bisherigem Ermittlungsstand wird von folgendem Unfallhergang ausgegangen. Eine 61-Jährige befuhr mit ihrem Skoda die Friedrichstraße in Wittenberg in Richtung Labetz / Hüfnerstraße und beabsichtigte, nach links in ein Grundstück abzubiegen. Vorher passierte sie jedoch einen am rechten Fahrbahnrand parkenden PKW, zeigte dies durch Betätigen des Fahrtrichtungsanzeigers auch entsprechend an. Da sie sich wieder rechts einordnete, begann der nachfolgende, 50-jährige Motorradfahrer sein Überholmanöver. Während dieses Manövers bog die Skodafahrerin nach links in das Grundstück ab und es kam zur genannten Kollision. Infolge der Kollision der Fahrzeuge fuhr der PKW gegen einen Zaun, das Krad kam auf dem Gehweg zum Liegen.
Fahren ohne Fahrerlaubnis / Verstoß Pflichtversicherungsgesetz / Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln
Am 31.08.2026 kontrollierten Polizeibeamte gegen 01:00 Uhr einen E-Bikefahrer in Coswig/Anh., Roßlauer Straße. Der Radler war den Polizeibeamten aufgefallen, da er sich fortbewegte, ohne die Pedale des Rades zu betätigen. Die Kontrolle ergab, dass das Gefährt durch Betätigen eines Gasdrehgriffs beschleunigt wurde und somit versicherungspflichtig und fahrerlaubnispflichtig wird. Überdies steht der Fahrer, ein 44-Jähriger aus Coswig/Anh., im Verdacht, vor Antritt der Fahrt Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Ein entsprechender Vortest ergab Hinweise auf den Konsum von Amphetamin/Metamphetamin. Eine Blutprobe zur Feststellung der Konzentration der Betäubungsmittel im Blut wurde angeordnet und durch einen Arzt entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, das Kraftfahrzeug wurde sichergestellt.
Sonstiges:
verloren und gefunden
Am 30.08.2026 meldete sich ein Anwohner aus Brandenburg bei der hiesigen Polizeidienststelle und teilte mit, eine Kennzeichentafel aus dem Zulassungsbezirk Wittenberg gefunden zu haben. Während der Klärung der Übergabe erschien der entsprechende Fahrzeughalter im Polizeirevier, um den Verlust eben dieser Kennzeichentafel zu melden. Finder und Verlierer tauschten ihre Erreichbarkeiten aus und klären die Übergabe des Kennzeichens untereinander.
Gut versorgt
In den Abendstunden des 30.08.2026 wurden der Polizei zwei Männer gemeldet, die in einem Jessener Imbiss für Ärger sorgen sollen. Beim Eintreffen der Polizei lagen zwei männliche Personen vor der gastronomischen Einrichtung auf dem Boden. Sie hatten offenbar alkoholische Getränke in einer Menge konsumiert, die das selbständige Aufstehen und Stehenbleiben ausschloss. Auch die Fähigkeit der Kommunikation war sehr eingeschränkt.
Einen konkreten medizinischen Notfall konnten die Mitarbeiter des Rettungsdienstes gleichwohl ausschließen. So wurden die zwei Herren in ihre Wohnung verbracht und die heimische Obhut übergeben.

