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Sachsen-Anhalt (md/aw).Woher kommt die Milch? Wie wächst Getreide? Und was gehört eigentlich zu einem gesunden Frühstück? Antworten auf diese Fragen bekommen Kinder in Sachsen-Anhalt seit zehn Jahren nicht nur im Unterricht, sondern ganz praktisch. Die AOK Sachsen-Anhalt und der LandFrauenverband Sachsen-Anhalt haben 2016 die Projekte „Bauernpaten“ und „Gesundes Frühstück in Kitas“ ins Leben gerufen. Seitdem wurden damit zehntausende Kinder erreicht.

Bei den „Bauernpaten“ besuchen Schulkinder landwirtschaftliche Betriebe und erfahren, wie Lebensmittel erzeugt werden und wie viel Arbeit dahintersteckt. Dabei geht es auch darum, mit falschen Vorstellungen aufzuräumen – etwa, dass Kühe lila seien. Auf den Höfen können die Kinder Landwirtschaft hautnah erleben und einen direkten Bezug zu den Lebensmitteln auf ihrem Teller entwickeln.

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In Kindertagesstätten steht dagegen das gemeinsame Zubereiten im Mittelpunkt. Zusammen mit den Landfrauen bereiten die Kinder ein gesundes Frühstück aus frischen Zutaten zu. Dabei lernen sie verschiedene Lebensmittel kennen und erleben, wie gut unverarbeitete Produkte schmecken können.

„Damals konnten wir nicht ahnen, wie erfolgreich und dauerhaft diese Zusammenarbeit sein würde“, sagt AOK-Landesrepräsentant Henry Saage, der die Projekte mit auf den Weg gebracht hat. Inzwischen seien sie ein fester Bestandteil der Gesundheitsprävention in Sachsen-Anhalt.

Ein wichtiger Partner sind die Landfrauen. Sie bringen ihr Wissen über Ernährung, Landwirtschaft und regionale Produkte direkt in die Schulen und Kitas. „Auf die enge und in dieser Form deutschlandweit einmalige Zusammenarbeit mit der AOK Sachsen-Anhalt sind wir besonders stolz“, sagt Sibylle Klug, Landesvorsitzende des LandFrauenverbandes Sachsen-Anhalt. Zehn Jahre Laufzeit seien gerade in einer schnelllebigen Zeit ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Beständigkeit.

Auch künftig sollen Kinder möglichst früh für eine ausgewogene Ernährung und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln begeistert werden. Die Zusammenarbeit von AOK und Landfrauen wurde deshalb bis 2028 verlängert.

Weitere Informationen gibt es unter www.deine-gesundheitswelt.de/kinderprojekte.

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