Landkreis (md/aw). Im Kreisverbindungs-kommando (KVK) Wittenberg der Bundeswehr hat es einen Führungswechsel gegeben: Oberstleutnant Rico Jurk beendet nach 16 Jahren seine Tätigkeit im KVK, kommissarisch übernimmt Oberstleutnant Henry Seeber die Leitung.

Major d.R. David W., Oberstleutnant Henry Seeber, Oberstleutnant Rico Jurk und Oberfeldveterinär d.R. Kai-Uwe A. bei der kommissarischen Übergabe der Führung des Kreisverbindungskommandos.
Foto: Landkreis Wittenberg/Hibbeler
Das Kreisverbindungskommando ist Ansprechpartner der Bundeswehr für den Landkreis Wittenberg bei der zivil-militärischen Zusammenarbeit, insbesondere in Katastrophenlagen. Es berät die Kreisverwaltung, bewertet mögliche Unterstützungsleistungen der Bundeswehr und stellt im Ernstfall die Verbindung zwischen Landkreis und Streitkräften sicher.
Im Katastrophenschutzstab des Landkreises wirkt das KVK als militärischer Fachberater mit. Es unterstützt unter anderem bei der Einschätzung der Lage, der Vorbereitung von Amtshilfeanträgen sowie der Koordinierung von Bundeswehreinsätzen im Landkreis.
Oberstleutnant Rico Jurk prägte das KVK Wittenberg über viele Jahre. Er führte ein Team erfahrener Reservisten und arbeitete eng mit dem Fachdienst Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen des Landkreises zusammen.
Mit Oberstleutnant Henry Seeber übernimmt nun ein erfahrener Offizier die Führung. Besondere Kenntnisse bringt er in den Bereichen Hochwasser und Waldbrand mit – Themen, die auch im Landkreis Wittenberg zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Landrat Christian Tylsch dankte Rico Jurk für dessen langjährigen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Henry Seeber wünsche er viel Erfolg in seiner neuen Aufgabe. „Das Kreisverbindungskommando ist für unseren Katastrophenschutz ein verlässlicher Partner. Gerade in besonderen Lagen ist das Zusammenspiel ziviler und militärischer Strukturen von großer Bedeutung“, so Tylsch.

