Di.. Juni 16th, 2026

Wittenberg (md/aw). Mit einem weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung haben Oberbürgermeister Torsten Zugehör und Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Reinhardt am Dienstag die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des sogenannten K-Gebäudes in Lutherstadt Wittenberg offiziell vorgestellt.

Zum Pressetermin wurden Drohnenaufnahmen des K-Gebäudes mit Blick auf die neue Photovoltaikanlage gemacht.
Fotos: Stadtverwaltung

Im Mittelpunkt des Pressetermins standen die besonderen Herausforderungen, die mit der Installation einer modernen Solaranlage auf einem historischen Bauwerk verbunden sind. Neben den technischen Anforderungen an die Einbindung der Anlage in die bestehende Energieversorgung spielte insbesondere die Gestaltung der Solarmodule eine entscheidende Rolle. Um den denkmalpflegerischen Anforderungen gerecht zu werden, wurde großer Wert auf eine möglichst harmonische Farbgebung und eine optisch zurückhaltende Integration in das historische Erscheinungsbild des Gebäudes gelegt.

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Die neue Photovoltaikanlage verbindet damit den Anspruch an Klimaschutz und Energieeffizienz mit dem sensiblen Umgang mit historischer Bausubstanz. Nach Angaben der Verantwortlichen wird die erzeugte Solarenergie künftig direkt für den Strombedarf der Stadtverwaltung genutzt und damit zur Senkung des Energiebezugs sowie der CO₂-Emissionen beitragen.

Mit dem Projekt setzen die Stadt und die Stadtwerke ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige kommunale Energieversorgung. Zugleich zeigt das Vorhaben, dass auch denkmalgeschützte Gebäude unter Berücksichtigung entsprechender Auflagen einen Beitrag zur Energiewende leisten können.

Von Redaktion