Freitag, 17.04.2026

Wittenberg (md/aw). Gestern wurde beim Pressegespräch die Ausstellung „Kunst-Dialoge“ im Neuen Rathaus eröffnet. Sie ist ab sofort in den Flurgalerien im Bürgerbüro und in der 3. Etage zu sehen

Gezeigt werden Arbeiten der Künstlerin Elena Kiseleva-Arendt und ihrer Schülerinnen Cordula Adler, Steffi Ende, Ines Freiberg, Kerstin List, Birte Quarg, Elke Quarg, Heike Schneeberg, Runhilde Tornack-Schneider und Heidemarie Zech. Die Schau versammelt Ergebnisse einer vierjährigen Lehrtätigkeit von Elena Kiseleva-Arendt an der Kreisvolkshochschule Wittenberg und präsentiert zugleich eine Auswahl ihrer eigenen Werke aus der Serie „Gold-Land“. 

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In sieben Semestern erarbeiteten sich die Teilnehmenden die Grundlagen einer klassischen Kunstausbildung – von Modellzeichnung und Porträt über Landschaft und Stillleben bis hin zu Farbtheorie und Komposition. Inspiriert von alten Meistern und Künstlerinnen und Künstlern des 20. Jahrhunderts entstanden Arbeiten in vielfältigen Techniken wie Acryl, Aquarell, Grafik und Collage.

Elena Kiseleva-Arendt studierte von 1975 bis 1980 Kunst in Sankt Petersburg, ist Mitglied mehrerer Künstlerverbände und mit ihren international ausgestellten Arbeiten in öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter dem Dostojewski-Museum Sankt Petersburg und dem Frauenmuseum Bonn. Von 2021 bis 2025 war sie als Dozentin an der Cranach-Malschule und der Kreisvolkshochschule Wittenberg tätig. Ihre Schülerinnen bringen unterschiedliche berufliche Hintergründe und künstlerische Biografien ein – von der Soziologin und Literaturwissenschaftlerin Cordula Adler über die seit 2012 malende Steffi Ende bis zur zwischen Malerei und Fotografie arbeitenden Kerstin List.

Emotionen, Lebensfreude und Sehnsuchtsorte prägen die Bilder von Ines Freiberg, die seit 2007 in Wittenberg lebt und seit 2022 regelmäßig malt. Birte Quarg arbeitet in Techniken wie Acryl, Aquarell, Mixed Media, Collage und Zeichnung und zeigte ihre Werke bereits in mehreren Ausstellungen in Wittenberg und Bad Schmiedeberg, während Elke Quarg nach einem Fernstudium der kreativen Malerei ihre künstlerische Entwicklung kontinuierlich in Kursen vertieft. Landschaftsarchitektin Heike Schneeberg, Ingenieurin Runhilde Tornack-Schneider und die seit Kindheit kunstaffine Heidemarie Zech nutzen Zeichnung, Aquarell, Acryl und Drucktechniken als kreativen Ausgleich und Raum für Inspiration.

Die Ausstellung läuft bis zum 13. November 2026 und kann während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros besichtigt werden.

Von Redaktion