Wittenberg (md/aw). Am 17. April um 17 Uhr laden die Künstler der Ausstellung „Figurative Artists“ zu einer Midissage in das Alte Rathaus ein. Besucher erhalten die besondere Gelegenheit, mit den ausstellenden Kunstschaffenden persönlich ins Gespräch zu kommen.

Mit dabei sind die Kunstschülerinnen und -schüler Kathleen Matussek, Doreen Lucia Kurtz, Manfred Behnisch und Dr. Lutz Netik, die jeweils auf individuelle Weise den figurativen Ausdruck in der Malerei erkunden. Ergänzt wird das Programm durch einen Auftritt der Theatergruppe des Gymnasiums Leucorea, der die Veranstaltung um eine lebendige, darstellende Komponente bereichert.

Die beteiligten Künstler verbindet die intensive Auseinandersetzung mit der figurativen Darstellung, wobei ihre Wege zur Kunst ebenso vielfältig sind wie ihre Werke selbst.

Kathleen Matussek fand autodidaktisch zur Malerei und widmet sich insbesondere ausdrucksstarken Porträts in Öl. Ihre Arbeiten waren bereits bei regionalen Veranstaltungen und Ausstellungen zu sehen, und sie engagiert sich aktiv in der Wittenberger Kunstszene.

Auch Manfred Behnisch begann seinen künstlerischen Weg autodidaktisch, vertiefte seine Kenntnisse jedoch über Jahre hinweg bei renommierten Künstlern. Neben seiner eigenen künstlerischen Tätigkeit ist er als Lehrer aktiv und setzt seit 2024 sein Kunststudium fort.

Doreen Lucia Kurtz entwickelte ihre Malerei seit 2017 kontinuierlich weiter – von ersten Acrylarbeiten hin zur Ölmalerei. Geprägt durch Unterricht und internationale Studien, verbindet sie in ihren Werken zunehmend abstrakte und realistische Elemente und legt besonderen Wert auf die Ausdruckskraft von Farbe, Mimik und Gestik.

Dr. Lutz Netik wiederum knüpfte nach seiner Pensionierung an seine frühere Leidenschaft für die Kunst an. Seine Werke zeichnen sich durch kräftige Farben, atmosphärisches Licht und erzählerische Tiefe aus, mit denen er verborgene Geschichten sichtbar macht.
Ein prägender Einfluss auf die Entwicklung der Künstlergruppe geht von Thomas Beecht aus, dessen eigene Arbeiten zwischen skulptural wirkenden Figuren und frei komponierten Szenen oszillieren. Seine Lehrphilosophie fördert experimentelles Arbeiten und individuelle Ausdrucksformen.

Als besonderer Gast bereichert die Wittenberger Künstlerin Anke Vater die Werkschau. Ihre Arbeiten, die sich zwischen abstrakten, floralen und figurativen Motiven bewegen, entstehen durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien und Techniken. Ein zentrales Element ihrer Kunst ist das Wechselspiel von Farbe und Licht.
Die Ausstellung „Figurative Artists“ ist noch bis zum 17. Mai im KUNST.Wittenberg zu sehen. Die Öffnungszeiten sind mittwochs bis sonntags von 11 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr.

