Do.. Aug. 13th, 2026

Wittenberg (md/wg). Wie können sich die Stadtquartiere Wittenberg West, Trajuhnscher Bach/Lerchenberg, Elstervorstadt/Kuhlache und Kleinwittenberg/Alter Elbhafen in den kommenden Jahren entwickeln? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Lutherstadt Wittenberg gemeinsam mit der Sachsen-Anhaltischen Landesentwicklungsgesellschaft mbH (SALEG). Im Auftrag der Stadt erarbeitet bzw. aktualisiert die SALEG derzeit die Integrierten Handlungskonzepte für diese vier Quartiere.

Ein wichtiger Bestandteil des Prozesses ist die Beteiligung der Menschen vor Ort. Deshalb ist die SALEG im August an verschiedenen Orten in den Quartieren unterwegs. Bürgerinnen und Bürger, die dort leben, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen, sind eingeladen, mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Dabei können sie auf Probleme aufmerksam machen, Chancen und Potenziale benennen sowie ihre Erfahrungen und Wünsche für die zukünftige Entwicklung ihres Quartiers einbringen.

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Vier Termine in den Quartieren:

    1. August 2026: Wittenberg West, Parkplatz Netto, An der Christuskirche 6.
    1. August 2026: Kuhlache, Parkplatz Intersport, Dresdener Straße 165.
    1. August 2026: Alter Elbhafen, Parkplatz Elbe-Gewerbe-Park, Dessauer Straße 13.
    1. August 2026: Trajuhnscher Bach, Platz der Demokratie.

Die Gespräche finden jeweils von 12 bis 18 Uhr statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und sich mit ihren Perspektiven in den Planungsprozess einzubringen. Die Befragung nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

Integrierte Handlungskonzepte bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Stadtquartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf. Sie analysieren bestehende Herausforderungen und zeigen konkrete Wege auf, wie diese bewältigt und vorhandene Potenziale genutzt werden können. Gleichzeitig sollen sie die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren vor Ort und der Stadtverwaltung stärken und Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung der Quartiere aufzeigen.

Für Wittenberg West und Trajuhnscher Bach/Lerchenberg werden die bestehenden Konzepte aktualisiert. Sie sind inzwischen rund 15 Jahre alt und entsprechen damit nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Dabei spielen unter anderem die Anpassung an den Klimawandel und der Schutz vor Extremwetterereignissen, die demografische Entwicklung sowie die Barrierefreiheit eine wichtige Rolle.

Für Elstervorstadt/Kuhlache und Kleinwittenberg/Alter Elbhafen werden dagegen erstmals Integrierte Handlungskonzepte im Rahmen der Städtebauförderung erarbeitet. Für die beiden Quartiere sollen sie langfristige Entwicklungsperspektiven aufzeigen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Entwicklung des Umfeldes nach der Landesgartenschau sowie die Fortsetzung der Umgestaltung der Hafenpromenade. Die Über- bzw. Erarbeitung der vier Integrierten Handlungskonzepte wird durch Fördermittel der Städtebauförderung sowie Eigenmittel aus dem städtischen Haushalt finanziert. Foto: Stadt Wittenberg

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