Wittenberg (md/wg). Anlässlich des weltweiten Anti-Drogen-Tages am 26. Juni lädt die Alexianer Sachsen-Anhalt GmbH mit dem Evangelischen Krankenhaus Paul Gerhardt Stift zu einer gemeinsamen Informations- und Präventionsveranstaltung nach Wittenberg ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 26. Juni 2026, von 14 bis 17 Uhr im Katharinensaal der Stadtkirchengemeinde Wittenberg statt. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Der internationale Anti-Drogen-Tag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und macht weltweit auf die gesundheitlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen von Drogenkonsum und Suchterkrankungen aufmerksam. Ziel des Aktionstages ist es, über Risiken aufzuklären, Prävention zu stärken und Betroffenen sowie Angehörigen Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die gemeinsame Veranstaltung in Wittenberg richtet sich insbesondere an junge Erwachsene, Eltern von Jugendlichen, Schulsozialarbeiter, pädagogische Fachkräfte sowie alle Interessierten. Organisiert wird der Nachmittag durch die Beratungsstelle für Abhängigkeitserkrankungen des Paul Gerhardt Stifts, den Sozialdienst der Klinik Bosse Wittenberg, das Psychosoziale Zentrum „Seestern“ der Alexianer Ambulante Dienste. Der Verein St. Michael e.V. unterstützt die Veranstaltung ebenso.
Ein besonderer Programmpunkt ist der Fachvortrag von Dr. med. Tobias Wustmann um 14.30 Uhr zum Thema „Risiken und Gefahren bei jungen Konsumenten“. Dabei werden aktuelle Entwicklungen, gesundheitliche Auswirkungen sowie Warnsignale und Unterstützungsmöglichkeiten im Umgang mit Suchtmitteln thematisiert. Begleitend zur Veranstaltung erwarten die Besucherinnen und Besucher interaktive Mitmachangebote, Beratungs- und Informationsstände sowie Möglichkeiten zum persönlichen Austausch mit Fachkräften aus Beratung, Prävention und psychosozialer Unterstützung.
Mit der gemeinsamen Aktion möchten die Veranstalter ein deutliches Zeichen für Aufklärung, Prävention und frühe Unterstützung setzen. Gerade junge Menschen sind heute vielfältigen Risiken und gesellschaftlichen Einflüssen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, offen über die Gefahren von Drogenkonsum zu sprechen und niedrigschwellige Hilfsangebote sichtbar zu machen.
Der Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr findet jedes Jahr am 26. Juni statt. Die Vereinten Nationen (UN) haben diesen Aktionstag 1987 ins Leben gerufen, um weltweit über die Gefahren von Drogen aufzuklären, den illegalen Handel zu bekämpfen und Suchterkrankte zu entstigmatisieren. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Risiken sowohl illegaler Drogen als auch legaler Substanzen wie Alkohol und Tabak. Foto: Adobe Stock

