Mi.. Sep. 23rd, 2026

Wittenberg (md/wg) Mit dem Beginn des Herbstes feiern die Gemeinden der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) Erntedank, um an den engen Zusammenhang zwischen Mensch, Gott und Natur zu erinnern, für die Ernte des Jahres zu danken und den Einsatz der Menschen zu würdigen, die für unsere Lebensmittel sorgen. Zu diesem Anlass fordert die Landeskirche Wertschätzung und Unterstützung für die Menschen in der Landwirtschaft.

Die Kirchengemeinden laden zu Gottesdiensten, Konzerten, Festen, Ausstellungen, Märkten, Vorträgen und Aktionen ein. Die Kirchen sind mit Erntedank-Gaben wie Gemüse, Obst, Blumen und Konserven bunt geschmückt. Die Produkte wurden zuvor abgegeben oder von Konfirmanden eingesammelt und sind im Anschluss für gemeinnützige Einrichtungen bestimmt. Auch Erntekronen werden überreicht.

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Siegrun Höhne, Beauftragte der EKM für den Kirchlichen Dienst auf dem Land, fordert große Wertschätzung und allgemeine Unterstützung von Menschen in der Landwirtschaft. „Bilder von extrem niedrigen Wasserständen in den Flüssen in diesem Jahr werden vielen Menschen in Erinnerung bleiben. Trockenheit war auch eine der großen Herausforderungen für Landwirtinnen und Landwirte. Trockene Böden und damit verbundene Ernteausfälle bedeuteten nicht nur ein wirtschaftliches Risiko für die Betriebe. Für sie geht es um die Planungen für die Zukunft; wie kann bei wechselnden Rahmenbedingungen eine wirtschaftlich und ökologisch tragfähige Bewirtschaftung gestaltet werden? Welche Entwicklungen sind absehbar, welche Unsicherheiten bleiben? Die Arbeit der Menschen in der Landwirtschaft bleibt ein wesentlicher Dienst für das Gemeinwohl. Sie liefern die Grundlagen unserer Ernährung und erhalten die Kulturlandschaften.“

Am 4. Oktober, 11 Uhr, feiert die Gemeinde in der Wittenberger Stadtkirche einen Familiengottesdienst zum Erntedankfest, musikalisch gestaltet wird er vom „Spatzenchor“, der Kinderkantorei und der Wittenberger Kantorei. Im Anschluss wird zum Kirchencafé eingeladen. Um eine bunte Vielfalt an Erntegaben zeigen zu können wird darum gebeten, diese am 3. Oktober während der Öffnungszeiten zur Stadtkirche zu bringen, damit se für den Gottesdienst festlich aufgebaut werden können. Alles ist möglich von Äpfeln über Kartoffeln bis Zwiebeln, aber genauso auch verarbeitete Produkte von Zucker über Reis und Nudeln bis zu Apfelsinensaft. Die Gaben werden in der Woche nach dem Erntedankfest zur Suppenküche der Diakonie gebracht. Foto: EKM

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