Münster/Wittenberg (aw). Mit starken Leistungen und mehreren Medaillen kehrten die Nachwuchssportler des ZRC vom Bundeswettbewerb der Deutschen Ruderjugend zurück. Vom 2. bis 5. Juli vertraten Nele Gerhart, Mattis Hentze und Maximilian Kwiatkowski gemeinsam mit Teamerin Melina Scherfel und Trainerin Andrea Senst den Landkreis Wittenberg und Sachsen-Anhalt in Münster – und sorgten dort für hervorragende Ergebnisse.
Bereits am Freitag zeigte Nele Gerhart gemeinsam mit ihrem Team vom GRCB ihr Können. Auf der 3.000-Meter-Langstrecke gewann sie die Goldmedaille in ihrer Abteilung. Ebenfalls erfolgreich waren Mattis Hentze und Maximilian Kwiatkowski. Im Leichtgewichts-Doppelzweier der Altersklasse 13 ruderten sie auf den zweiten Platz ihrer Abteilung und wurden mit Silber belohnt.
Am Samstag bewiesen die beiden Nachwuchsruderer auch im Allgemeinen Sportwettkampf ihre Vielseitigkeit und sicherten sich erneut die Silbermedaille. Damit trugen sie entscheidend zum starken Gesamtergebnis der Ruderjugend Sachsen-Anhalt bei.
Den sportlichen Höhepunkt bildete am Sonntag die Bundesregatta über 1.000 Meter. Trotz schwieriger Wetterbedingungen zeigten die Athletinnen und Athleten starke Rennen, ehe die Veranstaltung kurz vor dem letzten Lauf wetterbedingt abgebrochen werden musste.
Nele Gerhart gewann im Mädchen-Doppelvierer mit Steuermann der Altersklasse 14 die Silbermedaille und darf sich damit Deutsche Vizemeisterin nennen. Ihr Boot war das zweitschnellste Deutschlands in dieser Altersklasse.
Mattis Hentze und Maximilian Kwiatkowski rundeten ihren erfolgreichen Bundeswettbewerb mit dem Sieg in ihrer Abteilung über 1.000 Meter ab. Damit unterstrichen sie ihre kontinuierliche Leistungsentwicklung und zählen in ihrer Altersklasse inzwischen zu den stärksten Nachwuchsbooten Deutschlands.
Großen Anteil an den Erfolgen hat Trainerin Andrea Senst, die ihre Schützlinge mit viel Engagement und fachlicher Kompetenz auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet hat. Die Medaillen sind das Ergebnis einer konsequenten Trainingsarbeit über viele Monate.
Auch die Ruderjugend Sachsen-Anhalt durfte sich erneut über eine außergewöhnliche Bilanz freuen. Wie schon im Vorjahr verteidigte sie den Gesamtpokal der Deutschen Ruderjugend sowie die Mannschaftswertungen der Langstrecke und der Bundesregatta. Lediglich im Allgemeinen Sportwettkampf reichte es diesmal nicht zur Titelverteidigung.
Für den ZRC und den Landkreis Wittenberg ist der Bundeswettbewerb 2026 damit ein voller Erfolg. Die jungen Sportler kehrten nicht nur mit Gold- und Silbermedaillen, sondern auch mit wertvollen Erfahrungen und viel Motivation für die kommenden Aufgaben nach Hause zurück.


