Do.. Aug. 20th, 2026

Wittenberg (md/aw). Nach dem massiven Verkehrschaos zum Start der Bauarbeiten am T-Knoten B2/B187 in Wittenberg hat sich die Lage am Mittwochmorgen deutlich entspannt. Während am Montag und Dienstag lange Rückstaus für erheblichen Unmut sorgten und Autofahrer teils mehr als eine Stunde im Stau standen, lief der Verkehr im Berufsverkehr am Mittwoch weitgehend ohne größere Einschränkungen. Auch Busse des öffentlichen Nahverkehrs waren zu Wochenbeginn von den Verzögerungen betroffen.

Landrat Christian Tylsch hatte angesichts der Situation am Dienstag kurzfristig das Gespräch mit der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt (LSBB), dem Bauleiter und der für die Verkehrstechnik zuständigen Firma gesucht. Die Verkehrsführung sei in dieser Form nicht akzeptabel gewesen, machte Tylsch deutlich.

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Daraufhin wurden die Ampelschaltungen überprüft und angepasst. Die Grünphasen sollen nun flexibler auf die tatsächlichen Verkehrsströme reagieren können. „Die Situation zu Wochenbeginn hat gezeigt, dass die Verkehrssteuerung deutlich besser werden musste“, sagte Tylsch. „Ein Nadelöhr bleibt ein Nadelöhr – aber die massiven Rückstaus der ersten Tage dürfen sich so nicht wiederholen.“ Am Mittwoch sei die Wirkung der Anpassungen bereits deutlich sichtbar gewesen.

Der Landkreis ist weder Bauherr noch für die Planung der Verkehrsführung zuständig, will die Situation wegen der Auswirkungen auf Pendler, Unternehmen und den Nahverkehr aber weiter aufmerksam beobachten.

Die Sanierung des stark beanspruchten T-Knotens kostet rund 1,6 Millionen Euro und soll voraussichtlich bis zum 2. Oktober abgeschlossen sein.

Foto: Landkreis Baumbach

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