Mi.. Sep. 2nd, 2026

Wittenberg (md/wg). Die Lutherstadt Wittenberg beteiligt sich aktuell mit dem Projekt „City Trees“ am bundesweiten Fotowettbewerb „Städtebauförderung verbindet“. Der Fotowettbewerb ist eine Aktion der Städtebauförderung und rückt über die Städtebauförderung finanzierte Projekte in den Mittelpunkt, die lebenswerte Räume, Nachbarschaften und gemeinschaftliches Engagement stärken. Über die eingereichten Beiträge kann nun die Öffentlichkeit vom 1. bis 27. September 2026 online abstimmen: www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/fotowettbewerb-voting-2026.

Die Kommune oder Initiative, deren Foto die höchste Stimmzahl am Ende des Abstimmungszeitraums erhalten hat, gewinnt einen professionellen Videodreh für einen Imagefilm zum Projekt. Der Fotobeitrag der Lutherstadt Wittenberg zeigt, wie sich Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und Denkmalschutz auch unter den besonderen Bedingungen einer historischen Altstadt miteinander verbinden lassen.

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Die historische Altstadt der Lutherstadt Wittenberg ist stark durch versiegelte Flächen geprägt. Angesichts zunehmender Hitzesommer steht sie vor der Herausforderung, ihre Attraktivität als Wohn- und Aufenthaltsort zu erhalten. Schattige und konsumfreie Plätze sowie die Reduzierung von Hitzeinseln gewinnen dabei an Bedeutung. Sie stärken die Stadt als Ort der Begegnung – insbesondere für hitzeempfindliche Menschen. In historischen Altstädten sind Flächen jedoch knapp. Denkmalschutz, archäologische Befunde sowie Leitungen und Anlagen im Untergrund schränken die Möglichkeiten für Begrünung zusätzlich ein.

Mit den City Trees wurde der Schlossplatz neben der UNESCO-Welterbestätte Schlosskirche klimaangepasst aufgewertet. Er bietet seit Juli 2025 mehr Schatten und lädt zum Verweilen ein. Die beiden Klimabäume erreichen zusammen eine Kühlleistung von etwa 160 neu gepflanzten Bäumen und können die unmittelbare Umgebung um bis zu 4 °C abkühlen – ein spürbarer Mehrwert an heißen Sommertagen. Die Lutherstadt Wittenberg möchte mit dem Foto ein Beispiel für eine zukunftsfähige und zugleich denkmalgerechte Gestaltung öffentlicher Räume präsentieren.

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