Mo.. Juni 15th, 2026

Wittenberg (md/wg). Stimmungsvolle Musik vor einmaliger Kulisse zur Mittsommernacht: Das Salonorchester Wittenberg lädt am Freitag, dem 19. Juni, 17 Uhr, zu einem Open-Air-Konzert in den Garten des historischen Melanchthonhauses in der Wittenberger Collegienstraße 60 ein. Das besondere Musikerlebnis lehnt sich an die Midsommar-Feste an, die in skandinavischen Ländern am längsten Abend des Jahres gefeiert werden.

Das Salonorchester Wittenberg stellt seinen Auftritt unter das Motto „Reise über den Atlantik“. Sowohl Klassikfans als auch Liebhaber unbekannter oder moderner Musik kommen auf ihre Kosten. Geboten wird ein bewegtes Programm, das sein Publikum auf die Schifffahrt von England nach Amerika mitnimmt. Dazu gehören volkstümliche, humorvolle, abenteuerlustige und bewegende Momente in Musik und Tanz, die die Geschichten tausender Auswanderer nacherzählen. Als besonderes Highlight werden originale Musikstücke gespielt, die schon auf der „Titanic“ im Jahr 1912 zu hören waren.

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Der Eintritt zum farbenfrohen Abend mit seinen mitreißenden musikalischen und tänzerischen Darbietungen kostet 20 Euro, im Vorverkauf 15 Euro. Tickets gibt es über den Besucherservice der Kreismusikschule Wittenberg (Falkstraße 3, geöffnet Montag bis Donnerstag 10-12 Uhr und 14-18 Uhr). Vor Ort werden auch Getränke angeboten. Der Freundeskreis der LutherMuseen wirbt mit einem Stand um Spenden für die Restaurierung der historischen Lutherkutte.

Hintergrund: Melanchthongarten

Hinter dem 1536 errichteten Wittenberger Melanchthonhaus erinnert der historische Melanchthongarten an den Hausherrn, den bedeutenden Pädagogen, Gelehrten und Reformator Philipp Melanchthon (1497-1560). Das Haus mit seiner Ausstellung gehört zu den fünf Museen der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Melanchthon war ein großer Pflanzenkenner. Er studierte botanische Fachbücher, kannte die Heilkraft von Kräutern und setzte diese auch ein. 2016 wurde der Melanchthongarten renoviert und wiederhergestellt. Dabei wurden der Kräuterbereich vergrößert und neue Beete nach bestimmten Krankheitsbildern angelegt. Foto: Kathleen Prescher

Von Redaktion

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