Wittenberg (md/wg). Eine Krebserkrankung endet nicht mit der letzten Therapie. Viele Betroffene und ihre Angehörigen stehen auch danach vor großen Herausforderungen: Nebenwirkungen, Langzeitfolgen und die Sorge vor einem Rückfall beeinflussen den Alltag oft nachhaltig. Umso wichtiger ist es, Wege zu finden, Beschwerden besser zu bewältigen und die eigene Lebensqualität aktiv zu stärken. Unter dem Titel „Frag den Onkologen“ findet am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, von 15 bis 16.30 Uhr eine interaktive Online-Sprechstunde der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V. statt. Anmeldung: Telefonisch unter 0340/250 87 810 oder per E-Mail an info@sakg.de.
Florian Prims, Leitender Oberarzt und ambulant praktizierender Arzt für Innere Medizin/Hämatologie/Onkologie/ Palliativmedizin am SRH Klinikum Naumburg, beantwortet Fragen rund um den Umgang mit therapiebedingten Nebenwirkungen, Langzeitfolgen sowie um das Leben während und nach einer Krebsbehandlung. Dank seiner langjährigen Erfahrung in Diagnostik, Therapie und Nachsorge ordnet er medizinische Zusammenhänge verständlich ein und gibt praxisnahe Hilfestellungen für den Alltag. Die Online-Sprechstunde bietet Raum für individuelle Fragen, Austausch und Orientierung – sachlich fundiert, verständlich und zugewandt.
Das Angebot richtet sich an Menschen, die aktuell in Behandlung sind, an Langzeitüberlebende sowie an Angehörige, die unterstützen und begleiten. Ziel ist es, Unsicherheiten zu reduzieren, konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und neue Perspektiven für ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu eröffnen. Themen der Online-Sprechstunde: Strategien zum Umgang mit Nebenwirkungen und Langzeitfolgen; Lebensqualität im Alltag während und nach der Therapie; Umgang mit Unsicherheit und Therapieentscheidungen, einschließlich Zweitmeinungen; ergänzende und unterstützende Maßnahmen; Leben mit der Sorge vor einem Rückfall; Ernährung und Lebensstil als stärkende Faktoren. Foto: SAKG


