Dessau (md/wg). „Mit der Spielzeit 2026/27 schlägt die Anhaltische Philharmonie mit der Gründung der Orchesterakademie ein neues Kapitel auf“, erklärt Generalmusikdirektor und Chefdirigent Markus L. Frank (siehe Foto). Junge Musikerinnen und Musiker erhalten die Möglichkeit, gemeinsam mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen auf und hinter der Bühne erste Schritte im professionellen Orchesteralltag zu machen. „Für uns ist dieses Projekt eine Investition in die Zukunft, in die nächste Künstlergeneration, welches frische Perspektiven und den Austausch zwischen Generationen ermöglicht“, betont Frank.
Der Übergang vom Studium in eine feste Orchesterstelle ist für viele junge Musiker eine große Herausforderung. Die Orchesterakademie will diese Lücke schließen und Berufserfahrung unter professionellen Bedingungen bieten – im Repertoirebetrieb, mit wechselnden Dirigentinnen und Dirigenten sowie im Zusammenspiel mit Sängerinnen und Sängern. „Von diesem Förderprogramm für herausragende junge Musiker erhoffen wir uns eine Bereicherung und neue Impulse“, so Frank. „Unser Ziel ist es, Talente gezielt zu entwickeln und ihnen einen umfassenden Einblick in den Theateralltag zu ermöglichen.“
Die Teilnehmer an der Orchesterakademie werden für eine Spielzeit aufgenommen und wirken an Opern-, Konzert- und Ballettproduktionen mit. Im Fokus steht das Lernen: Mentoring, Probespieltraining, Coachings sowie Kammermusik-Projekte und Workshops sorgen für ein praxisnahes Förderjahr.
Zur Unterstützung des Projekts haben die AHLSA GmbH, die Stiftung der Freunde des Anhaltischen Theaters Dessau und der Freundeskreis des Dessauer Theaters Patenschaften für junge Musiker übernommen. Für interessierte Unternehmen und Institutionen entwickelt das Anhaltische Theater gerne individuelle Sponsoring-Modelle für Patenschaften sowie langfristige Partnerschaften. Interessenten erfahren Näheres unter www.verwaltungsdirektor@anhaltisches-theater.de. Foto: W. Gorsboth

