So.. Nov. 8th, 2026

Dessau (md/wg). Mit einer festlichen Matinée ist der Rust-Preis 2026 der Ostdeutschen Sparkassenstiftung am heutigen Sonntagmittag im Anhaltischen Theater Dessau zu Ende gegangen. Die Siegerin der dreizehnten Auflage des Violin-Förderwettbewerbs ist Alina Li (siehe Foto) aus Potsdam. Die 15-Jährige hatte beim vergangenen Wettbewerb 2024 bereits den zweiten Platz belegt und konnte in diesem Jahr die Jury voll und ganz überzeugen. Die Musikerin hat damit auch die von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung zur Verfügung gestellte Meistergeige erfolgreich verteidigt. Der erste Preis ist zusätzlich mit 700 Euro dotiert.

Der ausgelobte Sonderpreis des Anhaltischen Theaters Dessau geht an Marie-Luise Lange. Sie darf als Solistin mit der Anhaltischen Philharmonie auftreten und konnte ihr Meisterinstrument erfolgreich verteidigen. Den zweiten Preis hat die Jury Amrei Martina van Drünen aus Dessau zugesprochen. Die 17-Jährige kann damit bis zum nächsten Wettbewerb 2028 auf einer von ihr ausgewählten Meistergeige der Ostdeutschen Sparkassenstiftung spielen. Ihr Preis ist zudem mit 500 Euro dotiert. Der dritte Preis wurde gleich doppelt vergeben. Über 250 Euro dürfen sich jeweils die 14-jährige Elli Giulietta Brehme aus Mecklenburg-Vorpommern und die 12-jährige Eliana Esther Rovner aus Dresden freuen.

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„Für die Anhaltische Philharmonie ist die pädagogische Arbeit seit vielen Jahren bedeutsam“, erklärt Markus L. Frank, Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Anhaltischen Philharmonie Dessau. „Das zeigen wir jüngst mit der neugegründeten Orchesterakademie oder hier mit dem Rust-Preis. Deshalb bin ich der Ostdeutschen Sparkassenstiftung sehr dankbar, dass sie den jungen Talenten eine Bühne gibt und so hochwertige Instrumente zur Verfügung stellt.“

Die insgesamt 13 Geigerinnen und Geiger im Alter zwischen 12 und 20 Jahren, die am Rust-Preis 2026 teilgenommen haben, kommen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. In drei Altersgruppen hatten sie sich am vergangenen Freitag und Samstag in öffentlichen Wertungsspielen der fünfköpfigen Jury gestellt und ein selbst zusammengestelltes Programm mit jeweils drei Werken unterschiedlicher Epochen und Schwierigkeitsgrade präsentiert.

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