Wittenberg (md/wg). Alle reden über Künstliche Intelligenz (KI). Viele nutzen sie und denken vor allem an Large Language Models, wie z.B. ChatGPT. Was bedeutet das für schulische und non-formale Bildung? Wie kann man KI einsetzen und dabei eine kritische Reflexion und Nutzung stärken? Diesem Thema widmet sich am 11. Februar in der Zeit von 10 bis 17.30 Uhr ein Workshop in der Evangelischen Akademie, der sowohl in Präsenz als auch online angeboten wird.
Im ersten Teil des Workshops besteht die Gelegenheit, sich über das Ausprobieren von KI-Anwendungen auszuprobieren und gleichzeitig damit ein Grundverständnis der Funktionsweise von KI und von Bildungsmöglichkeiten zu gewinnen. Darauf aufbauend wird im zweiten Teil eingeführt und gemeinsam abgeleitet, wie die Entwicklung von KI kritisch, aber auch experimentierfreudig für die Bildung genutzt werden kann. Welche Reflektionen braucht es, um die gesellschaftliche Einführung von KI gut pädagogisch begleiten zu können?
Im dritten Teil sind alle Menschen, die an diesem Thema weiterarbeiten wollen, zur Vernetzung eingeladen. Gemeinsam sollen Perspektiven und vielleicht auch eine Zusammenarbeit entwickelt werden. Dabei sollen sowohl Bildungsstrategien als auch Optionen zur praktischen Anwendung wie z.B. ein eigener KI-Server in den Blick genommen werden.
Der Workshop wird von Nele Hirsch, ebildungslabor.de, geleitet und von Diana Elsner, Offener Kanal Merseburg-Querfurt und Tobias Thiel (siehe Foto) von der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt moderiert. Junge Menschen, die sich mit KI auskennen, werden die Veranstaltung als Experten begleiten.
Die Veranstaltung findet hybrid statt. Interessenten geben bei ihrer Anmeldung an, ob Sie online oder in Präsenz teilnehmen. Den Online-Link zur Teilnahme wird einen Tag vor der Veranstaltung an die angegebene Mail-Adresse versendet. Anmeldungen werden bis zum 1.Februar 2026 über die Homepage der Evangelischen Akademie erbeten.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Evangelischer Akademie Sachsen-Anhalt, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und Offener Kanal Merseburg-Querfurt und findet im Rahmen der GMK-Landesgruppe Sachsen-Anhalts und des Netzwerks „Gutes Aufwachsen mit Medien im Landkreis Wittenberg“ sowie der Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung statt und wird aus Mitteln des KJP des BMFSFJ gefördert. Foto: W. Gorsboth

