Raben (md/wg). Im Naturparkzentrum Hoher Fläming in der „Alten Brennerei“ in Raben, Brennereiweg 45, dreht sich alles um Tomaten: Auftakt ist am 16. August von 11 bis 14 Uhr mit einer Tomatenverkostung, Erwachsene zahlen 30 Euro. Die Teilnehmer lernen im Schaugarten des Naturparkzentrums 30 besondere Tomatensorten kennen mit ihren verschiedenen Wuchsformen und Fruchtständen. Bewundert werden kann die erstaunliche Vielseitigkeit der Formen und Farben der Tomatenfrüchte, die sich dem Auge bieten.
Die Teilnehmer erfahren etwas über die Geschichte, die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Sorten, die nacheinander durchgekostet werden. Schmeckt die Tomate vollmundig, eher süß oder sauer, passt das Verhältnis zwischen Süße und Säure, ist sie saftig oder doch eher mehlig? Nehmen wir den Geschmack unterschiedlich wahr und bewerten die Tomaten ganz anders?
Inhalt dieses Kurses ist die Tomatenverkostung. Natürlich kann auch mal Samen von einer Sorte abgenommen werden, die vielleicht gut schmeckt und reichlich Samen zu bieten hat. Dies sollte allerdings nicht den Ablauf der Verkostung stören. Ergänzend empfiehlt das Naturparkzentrum deshalb den Kurs zur Samengärtnerei. Hier wird behandelt, welche Tomaten vermehrt werden können und was es dabei zu beachten gibt. Samenfestes Saatgut von über 150 Tomatensorten kann im Naturparkzentrum gekauft werden.
Beim Tomatenfestival im Naturparkzentrum Hoher Fläming am 6. September von 13 bis 16 Uhr kann die faszinierende Vielfalt der Tomate bewundert werden, die Teilnahme ist kostenfrei. In einer liebevoll gestalteten Ausstellung gibt es seltene und alte Sorten zu entdecken – von „Alter Kommunist“ bis „Zwergenwunder“, mit mindestens einer Sorte für jeden Buchstaben des Alphabets. Nützliche Informationen zu Anbau, Ernte und Verwendung laden dazu ein, die Tomate neu kennenzulernen.
Im „Tomatengarten“ hinter dem Haus können viele der Sorten zudem live bestaunt werden – in voller Farbe und Reife. Wer seine neue Lieblingssorte gefunden hat, kann gleich das passende Saatgut mit nach Hause nehmen. Daneben wird es international und genussvoll: Gemeinsam mit United Action können Besucherinnen und Besucher in einer e-mobilen Küche klimafreundliche Gerichte aus aller Welt kochen. Die Köchinnen und Expertinnen mit migrantischer Erfahrung bringen nicht nur Rezepte, sondern auch persönliche Geschichten und kulturelle Einblicke mit. Foto: ©Bansen-Wittig


