Mi.. Juli 22nd, 2026

Wittenberg (md/wg). Im Foyer der Cranach-Herberge in der Schlossstraße 1 in Lutherstadt Wittenberg, direkt an der Ecke zum Marktplatz in der Altstadt, sind bis zum 6. Januar 2027 Gemälde der Künstlerin Julie Böhm ausgestellt. Unter dem Titel „Narren des Paradieses – Mythos, Sehnsucht, Ironie“ präsentiert die Künstlerin bekannte Werke der Kunstgeschichte, die sie mit Witz in Bezug das aktuelle Zeitgeschehen neu interpretiert hat. Ihre Werke in Öl oder Acryl auf Leinwand laden zum Träumen und Verweilen ein, sie zeigen aber gleichzeitig das große Talent und das handwerkliche Können der Künstlerin.

Im Rahmen der Kunstwege Wittenberg wird die Ausstellung an vier verschiedenen Terminen in öffentlichen Führungen vorgestellt: 22. August, 18 Uhr, 28. August, 17 Uhr, 5. September, 11 Uhr sowie 11. September, 17 Uhr. Treffpunkt ist jeweils vor dem Alten Rathaus. Zusätzlich laden die Cranach-Stiftung und die Künstlerin am 19. November um 18.30 Uhr zu einer interaktiven Performance in der Cranach-Werkstatt in der Schlossstraße 1 ein. Besucherinnen und Besucher werden dabei die Möglichkeit erhalten, Teil eines Kunstwerkes zu werden.

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Julie Böhm wurde 1987 in Chiemgau geboren und lebt seit 2018 in Lutherstadt Wittenberg. Nach einem Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien folgte das Studium im Bereich Film an der Filmschule Babelsberg und der Filmakademie Baden-Württemberg. Doch Julie Böhm ist nicht einfach nur eine Malerin oder Regisseurin. Berühmtheit erlangte sie vor allem durch ihre ephemeren Werke. Als Bodypainting-Künstlerin von internationalem Rang inszeniert sie die Haut ihrer Modelle, bis deren Körper optisch mit der Umgebung zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Ihre Kunst ist oft gattungsübergreifend und entsteht aus dem Zusammenspiel verschiedener Techniken. Foto: W. Gorsboth

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