Wittenberg (md/wg). Am 10.Juni 2026 um 17 Uhr laden die Kunstschaffenden der Ausstellung „Kunst-Dialoge“ zu einer Midissage ins Bürgerbüro (Neues Rathaus) ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Lutherstadt Wittenberg haben an diesem Tag die Gelegenheit direkt mit der Künstlerin Elena Kiseleva-Arendt und ihren Schülerinnen Cordula Adler, Steffi Ende, Ines Freiberg, Kerstin List, Birte Quarg, Elke Quarg, Heike Schneeberg, Runhilde Tornack-Schneider und Heidi Zech ins Gespräch zu kommen und bei einer gemeinsamen Führung Einblicke in deren künstlerische Arbeitspraxis zu erhalten.
Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse der vierjährigen Lehrtätigkeit von Elena Kiseleva-Arendt an der Kreisvolkshochschule Wittenberg sowie eine Auswahl ihrer eigenen Werke aus der Serie „Gold-Land“. In sieben Semestern erarbeiteten sich die Teilnehmenden die Grundlagen der klassischen Kunstausbildung: von Modellzeichnungen und Porträt bis zu Landschaft, Stillleben, Farbtheorie und Komposition. Inspiriert von alten Meistern und Künstlern des 20. Jahrhunderts entstanden Werke in vielfältigen Techniken, wie Acryl, Aquarell, Grafik und Collage.
Die Künstlerin Elena Kiseleva-Arendt studierte von 1975 bis 1980 Kunst in Sankt Petersburg. Sie ist Mitglied des Russischen Künstlerverbandes, der Deutschen Exlibris-Gesellschaft, des Künstlerbundes Graz sowie des BBK Sachsen-Anhalt. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und ausgezeichnet und befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, u. a. im Dostojewski-Museum Sankt Petersburg sowie im Frauenmuseum Bonn. Von 2021 bis 2025 war sie als Dozentin für Kunst an der Cranach-Malschule und der Kreisvolkshochschule Wittenberg tätig.

