Do.. Juli 23rd, 2026

Annaburg/Axien (md/wg). Am kommenden Samstag, dem 25. Juli 2026, um 17 Uhr öffnet sich in der Dorfkirche Axien ein Fenster in eine längst vergangene Klangwelt. Der Lautenist Christoph Sommer, der seine musikalischen Anfänge in der Region hatte, kehrt für ein Konzert in seine Heimat zurück. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Auf historischen Instrumenten spielt er Werke des englischen Komponisten John Dowland, dessen 400. Todestag in diesem Jahr begangen wird sowie Musik von Robert de Visée. Dieser wirkte als Lautenist und Kammermusiker am Hof Ludwigs XIV. in Versailles. Die warmen Klänge der Laute laden zu einer musikalischen Reise in vergangene Jahrhunderte ein. Melancholische, virtuose und tänzerische Stücke sollen in der besonderen Atmosphäre der Axiener Kirche ihre Wirkung entfalten und einen Klangraum entstehen lassen, der Menschen seit Jahrhunderten bewegt.

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Geboren in der Lutherstadt Wittenberg, absolvierte der Lautenist Christoph Sommer sein Master-Studium im Fach „Alte Musik“ am Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Im Fokus seiner musikalischen Arbeit liegt vor allem die historische Aufführungspraxis der Renaissance- und Barockmusik auf der Erzlaute, Renaissance-Laute, Theorbe und der Barock-Gitarre. Zu hören war er in der Vergangenheit unter anderem mit der Holland Baroque Society, Ensemble Elyma (Gabriel Garrido), Pera Ensemble (Echo-Preis Gewinner von 2012) sowie mit dem französischen Ensemble Chiome D’Oro. Weitere Engagements folgten mit dem Philharmonischen Orchester Hamburg (Alessandro di Marchi, Simon Hewett), dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam (Jan Willem de Vriend) und dem Philharmonischen Orchester Rotterdam (Paul Goodwin). Foto: Veranstalter

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