Freitag, 20.02.2026

Dessau (md/wg). Noch lässt sich kaum erahnen, dass es einmal wieder möglich sein wird, einen entspannten Abend im Freien zu genießen. Doch diese Zeit kommt ganz bestimmt und das passende Konzertprogramm dafür gibt es auch schon: Denn auch 2026 wird das Anhaltische Theater Dessau wieder zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen am Mausoleum im Tierpark Dessau anbieten. Ob Filmmusik, Jazz oder Sinfoniekonzert, ob in der ersten Reihe oder ganz locker auf einer Picknickdecke – für jeden Geschmack und jedes Alter wird etwas geboten.

Den Auftakt macht eine musikalische Flussfahrt: Ströme des Lebens, ein klassisches Konzert mit Melodien aus Oper, Operette und Musical. Die Ensembles begeben sich am 12., 14. und 20. Juni auf eine klangliche Reise entlang von bedeutenden Flüssen auf der ganzen Welt, Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Unter dem Titel „Im Mondrausch“ präsentieren die Sängerin Pe Werner und ihr Jazz-Trio am 13. Juni das mit dem German Jazz Award ausgezeichnete Konzeptalbum, welches lange Zeit als verschollen galt – eine opulente Hommage an den Himmelstrabanten.

Werbung

Das 8. Sinfoniekonzert (18. und 19. Juni) wartet mit einer deutschen Erstaufführung auf: Ralf Schrabbe, Professor für Arrangement/Tonsatz an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, komponierte für Cenk Erbiner, Bratschist in der Anhaltischen Philharmonie, ein Jazz-Viola-Konzert. Das zweite Stück ist die Schottische Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy, deren Bogen sich von der elegischen a-Moll-Einleitung über den stürmisch bewegten ersten Satz, das von schottischer Dudelsackmusik beeinflusste Scherzo, das herb-innige Adagio bis zum „kriegerischen“ Finale streckt, das mit einem hymnischen Dankgesang in A-Dur schließt. Dazu: Die kongeniale Ballettmusik zur vielleicht berühmtesten Liebesgeschichte aller Zeiten, zu Shakespeares „Romeo und Julia“, von Sergej Prokofjew.

Eine einzigartige Fusion aus elektronischer Musik und Jazz: die Energie der 15-köpfigen Bigband „Jazzrausch“ ist mitreißend und bringt weltweit Jazzfans und Tanzwütige zusammen. Die Münchner Techno-Bigband präsentiert am 21. Juni ihr neues Album „Bangers Only!“ und gibt unter diesem Titel eine klare Fahrtrichtung vor: Tanzbare Rhythmen, pulsierende Bässe und kompakte Tracks.

Der große Charlie Chaplin hielt „Goldrausch/The Gold Rush“ für seinen besten Film. Obwohl er niemals eine fundierte musikalische Ausbildung erhalten hatte, gelang ihm hierbei Erstaunliches: Seine Musik illustriert nicht nur die äußeren Begebenheiten der jeweiligen Szenen, sondern sie charakterisiert auch das Innenleben der Figuren. Stummfilm-Kino unter freiem Himmel am 27. und 28. Juni, live musiziert von der Anhaltischen Philharmonie.

Die Karten für die Open-Air-Saison sind jetzt schon an allen Vorverkaufsstellen des Anhaltischen Theaters, im Internet unter www.anhaltisches-theater.de und an der Abendkasse erhältlich. Foto: ©Claudia Heysel

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert