Fr.. Sep. 18th, 2026

Waldersee (md/aw). Geschichte wird lebendig, wenn man sie entdecken, ausprobieren und sogar schmecken kann: Am Sonntag, 27. September, lädt die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz von 13 bis 17 Uhr zum Familiennachmittag „Familien zu Gast bei Louise“ ins Luisium ein. Kleine und große Besucher können dabei Schloss und Park mit allen Sinnen erkunden.

Im Mittelpunkt stehen das Leben der Fürstin Louise, die Natur im historischen Park und die Kultur des 18. Jahrhunderts. Bei einer botanischen Schnitzeljagd geht es auf die Spuren von Pflanzen, die schon damals von Nutzen waren. Familien können außerdem Perlenobst fädeln oder Brett- und Bewegungsspiele aus dem 18. Jahrhundert ausprobieren. Auch der offene Festsaal, der „Tempel der weiblichen Tugenden“, kann erkundet werden. Die Urbane Farm Dessau öffnet zudem ihren Garten.

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Mehrere Führungen geben Einblicke in Schloss und Geschichte. Familienführungen finden um 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr statt. Bei den Kinderführungen um 14, 15 und 16 Uhr geht es unter dem Titel „Blüten, Tiere, Tafelfreuden“ um Pflanzen- und Tierdarstellungen in den historischen Räumen.

Auch kulinarisch gibt es einiges zu entdecken. Bei den Kochaktionen „Fürstlich venezolanisch“ mit Veronica da Costa und „Mexikanisch am Hof“ mit Isabel Diaz lernen die Teilnehmer unterschiedliche Esskulturen kennen. Die Aktionen finden im Eyserbeck-Haus statt, die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung ist per E-Mail an info@vhs-dessau-rosslau.de erforderlich.

Wie im 18. Jahrhundert an einer fürstlichen Tafel gespeist wurde, zeigt der Dessauer Hofstaat. Dazu kommen Kostproben aus verschiedenen Ländern. Für weitere Verpflegung sorgen die Gastronomie „Orangerie Luisium“ mit Fingerfood, Gegrilltem, Kaffee und Kuchen sowie die „Kugelkutsche“ mit Eis.

Schloss und Park Luisium gehören zum UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz und bieten mit ihrem englischen Landschaftsgarten und dem klassizistischen Landhaus der Fürstin Louise den passenden Rahmen für einen Familiennachmittag zwischen Geschichte, Natur und Kultur.

Foto: KsDW L. Reimann

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