Wittenberg (md/wg). Die interaktive Ausstellung „Health XP“ vermittelt spielerisch, wie moderne Medizin entsteht, was sie heute schon leistet und welche Möglichkeiten sie für die Zukunft eröffnet. Als Roadshow im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft – tourt die „Health XP“ von Juni bis November durch ganz Deutschland und kommt auch nach Wittenberg: Vom 23. bis zum 26. Oktober 2026, jeweils von 10 bis 18 Uhr, macht sie Station auf dem Arsenalplatz.
Die „Health XP“ erreicht die Menschen dort, wo sie sich aufhalten: in Innenstädten und auf Marktplätzen. Dabei stehen vier aktuelle Themen der medizinischen Forschung im Mittelpunkt: personalisierte Medizin, Prävention, Frauengesundheit und neue Wege gegen Krebs. An mehreren Stationen wird erlebbar, wie moderne Medizin entsteht, was sie heute bereits leisten kann und welche Chancen sie für die Zukunft eröffnet. Das Herzstück: Zu jedem Forschungsbereich warten Herausforderungen in Form von themenbezogenen Spielen auf die Besucher. Mit einem eigenen Avatar können sie durch einen digitalen Gesundheitsparcours steuern und das eigene Wissen testen.
Die „Health XP“ richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, der Eintritt ist kostenlos. Für die Spiele benötigen die Besucher lediglich ein Smartphone, eine App ist nicht notwendig. Wer kein eigenes Smartphone mitbringt, kann vor Ort kostenfrei ein Leihgerät nutzen. Die „Health XP“ ist ein spannender Lernort außerhalb des Klassenzimmers. Schülerinnen und Schüler entdecken spielerisch, wie Forschung die Medizin verändert – und warum Themen wie Prävention, personalisierte Medizin oder Frauengesundheit sie direkt betreffen. Die Ausstellung ist ab der 7. Klasse geeignet. Damit Klassen und größere Gruppen die „Health XP“ gemeinsam erleben können, sollten sich Gruppen ab zehn Personen über die Mail an: healthxp[at]wissenschaftsjahr.de anmelden.
Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben. Im Wissenschaftsjahr 2026 steht die Frage im Fokus, wie Forscher mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen. Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Welche Ideen gibt es für die medizinische Versorgung? Wird KI die Medikamentenentwicklung revolutionieren? Wie sieht die Krebsforschung für die Zukunft aus? Wie können innovative Technologien Pflege unterstützen, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren? Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern, sodass Menschen seltener und weniger schwer erkranken?
Ein besonderer Fokus im Wissenschaftsjahr liegt auf geschlechtersensibler Forschung, denn bis heute fehlt für viele Krankheiten die Datengrundlage für eine geschlechtsspezifische Behandlung und Versorgung. Dies gilt ganz besonders für Erkrankungen und Gesundheitsthemen, die gerade Frauen betreffen, darunter Endometriose oder Wechseljahre.
Das Wissenschaftsjahr ist die größte bundesweite Plattform für disziplinübergreifende Kommunikation aktueller Forschungsthemen, an der sich pro Jahr circa 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände, Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und Aktionen beteiligen. Die Wissenschaftsjahre werden seit 2000 ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Foto: Veranstalter


