Dessau (md/wg). Die letzte Gelegenheit auf ein musikalisches Ereignis: Die Dessauer Inszenierung von Michael Schachermaier unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank feierte Anfang 2024 Premiere und zog mit seiner musikalischen Sogwirkung Publikum und Kritiker in seinen Bann.
Die tragische Liebesgeschichte über den jungen Ritter aus Cornwall, von Wagner nicht ohne Bezüge auf sein eigenes Leben verfasst, bildet nicht nur in dessen eigenem musikalischen Schaffen einen Wendepunkt. Die Oper markiert auch in der europäischen Musikgeschichte einen Schlüsselmoment, der weit in die Zukunft weist und die musikalische Moderne, eigentlich alle Musik im 20. Jahrhundert bestimmt und auch ermöglicht hat.
Der Mai bringt nun noch drei Chancen, Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“ im Großen Haus zu erleben: Am Freitag, dem 22. Mai, um 17 Uhr, am Montag, dem 25. Mai, um 16 Uhr und am Samstag, dem 30. Mai, um 17 Uhr. Karten sind an allen Vorverkaufsstellen des Anhaltischen Theaters, im Internet unter www.anhaltisches-theater.de und an der Abendkasse erhältlich. Foto: © Claudia Heysel

