Freitag, 20.02.2026

Wittenberg (aw). Bei frostigen minus zwei Grad ist die Laufgruppe „Mittendrin“ am 18. Februar im Arthur-Lambert-Stadion in ihre neue Trainingssaison gestartet. Rund 80 der insgesamt 120 angemeldeten Teilnehmer standen zum ersten Training auf der Bahn – zum vierten Mal läuft das Projekt unter dem Namen „Mittendrin“ und dem Motto „Bin da. Kann losgehen!“.

Fotos: Antje Weiß

Die Wurzeln reichen jedoch weiter zurück: Bereits vor 14 Jahren rief Initiatorin Cordula Specht die damalige MZ-Laufgruppe ins Leben. Aus diesem Format entwickelte sich die heutige Laufgruppe „Mittendrin“, die inzwischen fester Bestandteil des sportlichen Frühjahrs in Wittenberg ist. Specht selbst befand sich beim Trainingsauftakt im Winterurlaub. Die Organisation vor Ort – von der Registrierung bis zur Begrüßung übernahm Franziska Schütt-Meier vom Ideenreich, in dem das Magazin „Mittendrin“ verlegt wird, und die Trainer. 

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Nach der gemeinsamen Erwärmung teilten sich die drei Leistungsgruppen auf. Dirk Pannicke betreut die Fortgeschrittenen mit Blick auf den Halbmarathon beim Fläminglauf am 1. Mai, dem Finale der zehnwöchigen Laufaktion. „Wir gehen das ruhig an, jeder kann sein Tempo wählen“, erklärte er zum Start. Constanze Weigel trainiert die mittlere Gruppe, die sich auf die elf Kilometer beim Fläminglauf vorbereitet.

Die größte Gruppe stellen die Anfänger. Michael Horn und Christian Geers führen sie schrittweise ans Laufen heran. „Der Anfang ist immer die größte Hürde“, sagte Horn. Geers  setzt auf kurze Laufintervalle mit Gehpausen: „Wichtig ist, in Bewegung zu bleiben.“ Während die erfahrenen Läufer bereits durch die Wallanlagen unterwegs waren, absolvierte der Nachwuchs im Stadion mehrere fünfminütige Einheiten. Ziel ist es, bis zum Fläminglauf fünf Kilometer durchzuhalten.

Viele Teilnehmer nennen als Motivation den Wunsch, wieder fitter zu werden. „In der Gruppe bleibt man eher dran“, war am Rand der Bahn zu hören. Der individuell abgestimmte Trainingsplan gebe Sicherheit und Orientierung.

Ein verlässlicher Partner ist die TSG Wittenberg. Mit dem Arthur-Lambert-Stadion, das mitten in den Wallanlagen liegt, bietet sie optimale Trainingsbedingungen. Die drei Gruppen nutzen regelmäßig die Wege durch die Parkanlage – ob für lockere Dauerläufe, Intervalltraining oder Bergläufe und längere Strecken.

Bis zum 1. Mai trifft sich die Laufgruppe jeweils mittwochs um 16.30 Uhr und sonntags um 10 Uhr. Dann soll beim Fläminglauf das gemeinsame Ziel erreicht werden.

Von Redaktion