Di.. Juni 16th, 2026

Zschornewitz (md/wg). Ein besonderer Ort, ein wegweisendes Thema: Das Forum Rathenau und das Institut français Sachsen-Anhalt laden ein zu einem Tag für Familien und alle Interessierten am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, ab 16 Uhr im Kraftwerk Zschornewitz im Rahmen einer Nacht der Ideen. Sämtliche Programmpunkte finden mit deutsch-französischer Simultanübersetzung statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung und weitere Infos unter: https://www.forum-rathenau.de/veranstaltung/bewohnbarkeit-der-erde-auf-welchem-boden-stehen-wir/

Nach langer Zeit ist das einst größte Braunkohlekraftwerk der Welt und heute beeindruckende Industriedenkmal wieder offen für Veranstaltungen. Der Verein Forum Rathenau hat sich erfolgreich für das Baudenkmal Kraftwerk Zschornewitz als Einrichtung der Wissenschaften, Wissenschaftskommunikation und interdisziplinären Arbeit zum Thema Kohlenstoffkreislaufwirtschaft eingesetzt.

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Die Atmosphäre in und um das Kraftwerk kann ab 16 Uhr bei Kaffee und Kuchen von den Kraftwerkssenioren genossen werden. Ab 16.30 Uhr beginnt das Familienprogramm mit der Wanderlesestunde des Institut français Sachsen-Anhalt und einem Angebot der Experimentier-Werkstatt des Forum Rathenau sowie Workshops zu Gesellschafts- und Umweltthemen für Groß und Klein. Namhafte französische und deutsche Wissenschaftler geben ab 18 Uhr Einblicke in aktuelle Debatten beim spannenden Abendprogramm mit Diskussionsformaten und zeigen innovative Perspektiven zu Zukunfts- und Umweltfragen auf. Höhepunkt des Abends ab 21 Uhr wird die Band „Les Taupes“ („Maulwürfe“) von Philippe Quesne/Vivarium Studio zum Ausklang der internationalen Veranstaltung sein.

„Bewohnbarkeit der Erde: Auf welchem Boden stehen wir?“ bezieht sich auf die aktuelle Debatte zur Frage, was Menschen tun müssen, um die Bewohnbarkeit des Planeten auf lange Sicht für alle Lebewesen zu erhalten. Es steht im Gegensatz zu den Nachhaltigkeitskonzepten, mittels derer der aktuelle Status quo gesichert werden soll. Doch die Erde befindet sich im ständigen Wandel. Die gegenwärtige ökologische Krise zeigt, dass die Bewohnbarkeit der Erde gefährdet ist. Globale Prozesse und lokale Lebensrealitäten lassen sich für den Einzelnen oft nicht zusammenbringen.

Beim Abendprogramm verbindet daher die wissenschaftliche Herangehensweise zum Thema Bewohnbarkeit der Erde Natur- und Sozialwissenschaften, um unterschiedliche Maßstabsebenen zu integrieren. Alle werden angesprochen, um bestärkt zu werden, sich aktiv an den gesellschaftlichen Transformationsprozessen zu beteiligen. Die grenzübergreifende Veranstaltung bringt dazu Perspektiven aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft in einen gemeinsamen Dialog.

Am ehemaligen Kraftwerk Zschornewitz, einem Ort, an dem Transformation unmittelbar erfahrbar wird, lädt das Programm dazu ein, die Fragen in einem offenen, partizipativen Format mit Workshops, künstlerischen Impulsen, Gesprächen und Diskussionsrunden gemeinsam zu erkunden. Perspektiven aus Deutschland, Frankreich und Europa ermöglichen Raum für Austausch, Reflexion und neue Verbindungen. Diese Veranstaltung ist Teil des Programms des französischen Kulturnetzwerks in Deutschland „Neue Wege eröffnen – das Beste Europas“.

Von Redaktion

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