Donnerstag, 19.02.2026

Wittenberg (md/wg). Am Dienstag, dem 24. Februar, eröffnet um 17 Uhr die Ausstellung „Muttermorphose“ im Cranach-Museum, Markt 4. Die Schau präsentiert eine Auswahl von Werken der Künstlerin Wiebke Kirchner, die 2020 bereits das Cranach-Stipendium erhielt und heute als Dozentin an der Jugendkunstschule der Cranach-Stiftung lehrt. Die Eröffnung ist die erste Veranstaltung zum 30-jährgen Bestehen der Jugendkunstschule und läutet damit das Jubiläum ein. Die Ausstellung endet am 10. Mai 2026.

Wiebke Kirchner studierte Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale und arbeitet seit ihrem Abschluss 2016 als freischaffende Künstlerin. Bei den Werken der Ausstellung ist das Mutterwerden Ausgangspunkt ihres künstlerischen Forschens. Aus Folienschnitten, farbigem Acrylglas, Kunstharz und mitunter Muttermilch entstehen vielschichtige Kompositionen, in denen persönliches Empfinden und geteilte Erfahrungen ineinandergreifen. Zwischen Intimität und Stärke, zwischen Chaos und Zärtlichkeit entstehen Bildräume, in denen sich das Fragile und das Beständige berühren.

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Eine fotografische Perspektive darauf eröffnet Felicitas Packeiser und zeigt in einem Gastbeitrag Künstlerinnen im Balanceakt zwischen Atelier und Alltag. Packeiser hat Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar studiert und musste erfahren, dass junge Mütter oft nur schwer Zugang zum Kunstbetrieb erhalten. In verschiedenen Performances machte sie immer wieder auf diesen Missstand aufmerksam.

Begleitprogramm

Sonderführung mit den beiden Künstlerinnen Wiebke Kirchner und Felicitas Packeiser gibt es am 20. März um 16 Uhr, ein Talk mit der Initiative „Werk und Wippe“ über Familienfreundlichkeit im Kunstbetrieb findet am 14. April um 17 Uhr und ein Collageworkshop zur Finissage mit Wiebke Kirchner am 10. Mai um 13 Uhr statt. Foto: W. Gorsboth

Von Redaktion

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