Mo.. Nov. 2nd, 2026

Seyda (md(wg). Der Alpakahof „Alpakaburg Molino“ in der Burgstraße 13a in Seyda veranstaltet am 8. November 2026 von 10 bis 17 Uhr sein traditionelles Hoffest. Betreiber Fred Müller zeigt, was man alles aus Alpakawolle herstellen kann, außerdem bieten weitere Stände aus der Region ihre handwerklichen Produkte an. Die Besucher erfahren viel Wissenswertes rund um die Alpakaherde und können die ruhigen und friedlichen Tiere hautnah erleben. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Die Alpakaburg ist außerdem mit einem Stand auf dem Adventsmarkt Wörlitz vom 27. bis 29. November präsent.

Den Sprung nach Seyda haben die ursprünglich aus den südamerikanischen Anden stammenden Alpakas im Frühjahr 2012 geschafft: Silvana, Ulli und Lilly Fee eroberten ihr neues Zuhause, als im folgenden Jahr die ersten beiden Fohlen gesund auf die Welt kamen, war der Grundstein für die Zucht gelegt. „Zur Herde gehören inzwischen 26 Tiere und die beiden Herdenschutzhunde Flora und Lady, zwei Pyrenäen-Berghunde“, berichtet Müller.

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Wenn im Frühjahr die Alpakas geschoren werden, fallen pro Tier bis zu circa zwei Kilogramm Wolle an. Von der Qualität der Wolle hängt es ab, wozu diese weiterverarbeitet wird – Socken, Schal, Pullover, Mütze, Bettdecke oder Sitzauflage. „Der feine Stoff präsentiert sich nicht nur in rund 60 verschiedenen Farbnuancen, sondern ihn zeichnet auch ein seidenes Schimmern aus“, erklärt Müller. Alpakawolle werde in Fachkreisen auch das „Vlies der Götter“ genannt, weil sie zu den wertvollsten Naturfasern zählt. Außerdem wird die Wolle für Seifen verwendet, die als reines Naturprodukt für Allergiker geeignet sind.

Allen Alpakas hat Fred Müller einen Namen gegeben, jedes Tier hat sein eigenes Aussehen, seinen eigenen Charakter. Circa 20 Jahre werden die Tiere alt, das Schicksal, am Lebensende „verwurstet“ zu werden, droht ihnen nicht – wer einen Namen hat, ist schließlich Familienmitglied. Alpakas sind Herdentiere und dürfen auf keinen Fall alleine gehalten werden. Die flauschigen Verwandten der Lamas werden zwischen 80 und 100 Zentimeter groß (Rückenhöhe) und bringen zwischen 65 und 75 Kilogramm auf die Waage. Foto: W. Gorsboth

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