Bad Schmiedeberg (md/wg). Am Samstag, dem 26. September 2026, startet sie, die nunmehr schon 17. „Lange Orgelnacht“ in der Bad Schmiedeberger Stadtkirche. Im ersten Teil erklingt ab 19 Uhr „Mitteldeutsche Orgelmusik – von Bach bis Mendelssohn“, gespielt von Kantor Otto-Bernhard Glüer. Und nach einer Pause geht es dann „Mit 3 Orgeln und 2 Saxophonen um die Welt“, ausgeführt von den renommierten Berliner Musikern Volker Jaekel an Kirchenorgel und Portativ, sowie Gert Anklam mit diversen Saxophonen und der chinesischen Mundorgel Sheng. Karten zu zehn Euro sind an der Abendkasse erhältlich, Kinder bis 15 Jahren haben freien Eintritt.
Die Idee zu einer „Langen Orgelnacht“ kam Kantor Glüer und dem damaligen Ortspfarrer Christoph Krause anlässlich der zehnten Wiederkehr der Wiederinstandsetzung der Geißler-Voigt-Orgel 2007. Es sollten damals bewusst nicht nur die Orgel, sondern auch passende andere Instrumente bzw. Ensembles zu Gehör kommen. Und in den Pausen werden eine vegetarische Suppe, Getränke und Snacks angeboten, um auch der Kommunikation etwas Raum zu geben. Mit einigen Unterbrechungen startet nun also die 17. Auflage und die Initiatoren freuen sich auf regen Zuspruch.
Volker Jaekel und Gert Anklam spielen seit 2011 zusammen. Über die Jahre realisierten sie neben vielen Duo-Konzerten auch einige größere Projekte mit Chören und anderen Musikerkollegen. Sie tourten bundesweit und waren auf unterschiedlichsten Festivals zu Gast. Neben der Kombination aus Orgel und Saxophon in einem weiten stilistischen Spektrum, spielen sie in ihren Konzerten auch die selten zu hörende Mundorgel Sheng und das mittelalterliche Portativ. Dabei trifft alte Musik auf Jazz, Komposition auf Improvisation, alte Instrumente auf unerhörte Klänge, Mittelalter auf Weltmusik, Portativ auf Sheng, Choral auf Tango, Klassik auf Groove, Bordun auf Virtuosität, Klangraum auf Raumklang. Foto: Veranstalter


