Region (md/aw). Die zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung für Kinder wird seit Januar direkt im gelben U-Heft dokumentiert. Das zusätzliche Zahnvorsorgeheft entfällt. Ziel ist es, die Vorsorge übersichtlicher zu machen und die Zahngesundheit von Kindern weiter zu verbessern.
„Je früher Kinder an den Zahnarztbesuch gewöhnt werden, desto besser“, erklärt Kay Nitschke, Leiter des Geschäftsbereiches ambulante und stationäre Versorgung bei der AOK Sachsen-Anhalt. Bereits mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns sei ein erster Besuch sinnvoll.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für Kinder von sechs Monaten bis sechs Jahren die Kosten für sechs zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Dabei kontrolliert der Zahnarzt zunächst die Mundhöhle und später die Milchzähne. Eltern erhalten zudem Tipps zu Mundhygiene und Ernährung, Kinder lernen spielerisch das richtige Zähneputzen.
Der Eintrag im U-Heft soll dazu beitragen, dass mehr Kinder die Vorsorge wahrnehmen. Kinderärzte sehen auf einen Blick, ob die Untersuchungen erfolgt sind, und können Eltern gezielt darauf ansprechen. So sollen Kinder mit gesunden Zähnen in die Schule starten.
Gemeinsam mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt informiert die AOK Sachsen-Anhalt ab Januar landesweit über die Angebote der zahnärztlichen Früherkennung.
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