Samstag, 29.11.2025

Wittenberg (md). Das Seelsorgeteam der Klinik Bosse Wittenberg lädt Menschen, denen nicht nach Weihnachten zumute ist, die um einen lieben Menschen trauern, die fern der Heimat sind und nicht die Möglichkeit haben, Weihnachten in Familie zu feiern, am Vorabend von Heiligabend, dem 23. Dezember 2022, um 18 Uhr zu einer gemeinsamen Feier in die katholische Kirche St. Marien in der Mauerstraße ein. Die Weihnachtsfeier der anderen Art steht unter dem ungewöhnlichen Titel „TRÄNEN:Weihnacht“.

„Wenn man traurig ist, jemanden schmerzlich vermisst oder keine Lust auf ein Familienfest hat, kann Weihnachten schwierig werden“, weiß Theresa Pabst-Clemens, Leiterin der Seelsorge bei den Alexianern Sachsen-Anhalt, zu berichten. Bei Gedenkfeiern, in seelsorglichen Gesprächen und in der Trauerbegleitung begegnet sie Menschen, die sich an Weihnachten eher zurückziehen, weil sie ihre Stimmung als unpassend empfinden, oder die sehr verunsichert sind, wie man Weihnachten unter den belastenden Lebenssituationen feiern kann.

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„Wir möchten diesen Menschen einen besonderen Rahmen anbieten und die Möglichkeit geben, Weihnachten so zu feiern, wie es ihnen zumute ist“, betont Pabst-Clemens. „Zumal Weihnachten von seinem Ursprung her kein Fest der heilen Welt ist. Das Weihnachtsfest beginnt in Nacht und Dunkelheit, deshalb passen auch traurige Gefühle zu diesem Fest. Nur haben diese Gefühle in unserer gewohnten Art zu feiern meist keinen Platz.“

Das soll in der „TRÄNEN:Weihnacht“ anders sein. Symbole, Texte, Musik und Gemeinschaft sollen helfen, den eigenen Gefühlen Raum zu geben und in der Weihnachtsgeschichte und in der Gemeinschaft Trost und Kraft zu finden.

Bild: Theresa Pabst-Clemens, Leiterin der Seelsorge bei den Alexianern Sachsen-Anhalt. Foto: Alexianer

Von Redaktion