Mittwoch, 04.02.2026
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Wittenberg (md/wg). Am 5. Februar 2026 um 19.30 Uhr zeigt das Studiokino den Film „Der Pianist“ im großen Malsaal des Cranach-Hofes in der Schlossstraße 1 – ein schockierend realistisches Holocaust-Drama, das mit drei Oscars, u. a. für Regisseur Roman Polanski und Hauptdarsteller Adrien Brody ausgezeichnet wurde. Der Eintritt an der Abendkasse kostet acht Euro.

Mit dem Einmarsch der Deutschen in Polen beginnt auch für den gefeierten polnisch-jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman im Jahr 1939 die Zeit des Leids. Täglich wird er Zeuge unerträglicher Demütigung und Brutalität. Zusammen mit seiner Familie wird er ins durch eine hohe Mauer abgetrennte Warschauer Ghetto gezwungen. Nur Wladyslaws Bruder Henryk (Ed Stoppard) ahnt, was auf sie und alle anderen zukommt, während die Schwester Halina (Jessica Kate Meyer) noch daran glaubt, es mache Sinn, den Teil des Geldes der Familie, der den von den Deutschen verordneten zulässigen Betrag übersteigt, in einem Blumentopf und in der Geige des Vaters zu verstecken.

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Es gibt für die 360.000 jüdischen Einwohner – von denen 20 die Vernichtungslager überleben werden – keine Chance, dem ihnen von den Nazis gewiesenen Weg zu entkommen. Wladyslaw wird durch einen ihm bekannten jüdischen Aufseher von seiner Familie getrennt und kann dem Transport in die Vernichtung entkommen. Mit Hilfe einer polnischen Freundin und ihres Mannes kann er in einer leer stehenden Wohnung unterkommen. Für ihn beginnt eine Zeit der Einsamkeit, des Versteckens, der Flucht – bis er kurz vor Ende des Krieges in der zerbombten Stadt von dem deutschen Offizier Wilm Hosenfeld (Thomas Kretschmann) in den Trümmern eines Hauses entdeckt, aber nicht ermordet wird…

Von Redaktion

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