Samstag, 29.11.2025

Wittenberg (md). Neben den herkömmlichen organischen Mulchstoffen kommen in der Lutherstadt Wittenberg auch mineralische Mulchmaterialien zum Einsatz, wie beispielsweise in der Erich-Mühsam-Straße, an der Bahnhofspromenade oder jüngst in der Bürgermeisterstraße. Sie sind keinesfalls mit den sogenannten „Schottergärten“ zu verwechseln, in denen Pflanzen eine untergeordnete bis gar keine Rolle spielen und die nach Paragraph 8 der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt verboten sind.

Unter mineralischen Mulchmaterialien sind beispielsweise Kies, Sand, oder Splitt-Gemische zu verstehen, die in einer Schichtstärke von ca. 5 bis 10 Zentimetern, je nach Körnung und verwendetem Substrat, auf die Bodenoberfläche aufgetragen werden, wobei die Wurzeln der Pflanzen im gewachsenen Boden stehen und sich hier gut mit Wasser und Nährstoffen versorgen können.

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Die mineralische Mulchschicht fördert unter anderem ein besseres Wachstum aufgrund ausgeglichener Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse, sie verringert die Verdunstung, hält den Boden länger feucht und hilft somit Wasser zu sparen. Zudem erleichtert sie die Pflege, weil weniger Unkräuter wachsen.

Mineralische Mulchstoffe sind ein Standortfaktor und werden mit dem Ziel aufgebracht, eine dichte, gut entwickelte, ästhetisch ansprechende und dabei pflegereduzierte, trockentolerante Staudenpflanzung zu erhalten, so wie sie in der Erich-Mühsam-Straße bereits vorzufinden ist.

Bild: Üppig gewachsene Staudenpflanzung in mineralischem Mulch an der Bahnhofspromenade. Foto: Stadtverwaltung

Von Redaktion