Wittenberg (aw). Schon beim Betreten der Schwimmhalle am 26. März in Piesteritz wurde spürbar, dass das Benefizschwimmen „Schwimmen für den guten Zweck“ erneut auf große Resonanz stößt: 16 Mannschaften bereiteten sich auf den Start vor, unterstützt von zahlreichen Zuschauern, die für ausgelassene Stimmung sorgten.

Der Förderverein „Bildung-Schafft-Zukunft e.V.“ hatte gemeinsam mit der Schwimmabteilung des SV Grün-Weiß Piesteritz zum zweiten Mal zum Benefizschwimmen eingeladen. Geschwommen wurde parallel auf fünf Bahnen in der Schwimmhalle Piesteritz. Jede Mannschaft stellte vier Sportler, die jeweils 25 Meter zurücklegten. Die schnellsten Teams qualifizierten sich für das Finale, in dem schließlich die besten drei Plätze vergeben wurden.

Am Ende setzte sich erneut die Berufsschule Wittenberg durch und verteidigte ihren Titel. Auf Platz zwei landeten die Botenläufer, die erstmals an den Start gingen und direkt ein starkes Ergebnis erzielten. Rang drei sicherte sich der Gewerbeverein Wittenberg. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Berufsschule gewonnen – damals allerdings bei elf teilnehmenden Teams.

Für den Vorsitzenden des Fördervereins, René Stepputtis, war das keine große Überraschung, wenn auch mit einem Augenzwinkern. Die Verbindung zur Berufsschule liegt nahe: „Hier werden unter anderem Fachangestellte für Bäderbetriebe ausgebildet“, sagt er mit einem Schmunzeln – beste Voraussetzungen also für einen solchen Wettbewerb.

Stepputtis weiß, wovon er spricht. Schon in seiner früheren Tätigkeit beim Kreissportbund organisierte er viele Jahre ähnliche Veranstaltungen. Umso mehr freute es ihn, dass dieses Format nun auch über den Förderverein erfolgreich fortgeführt wird.

Fotos: David Hanisch und René Stepputtis
Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand vor allem der gute Zweck im Mittelpunkt. Insgesamt 1.800 Euro kamen beim Benefizschwimmen zusammen. Der Erlös geht an das Katharina von Bora Hospiz in Wittenberg.

Das Fazit des Abends fiel durchweg positiv aus: eine rundum gelungene Veranstaltung, faire Wettkämpfe und große Unterstützung für den guten Zweck. Für Stepputtis steht deshalb schon jetzt fest: „Es war eine super Veranstaltung – und im nächsten Jahr kommen alle wieder.“










