Dessau (md/wg). Es ist immer noch Krieg in Europa. Auch vier Jahre nach Kriegsbeginn lässt Russland die Waffen in der Ukraine nicht ruhen. Es sterben immer noch täglich unschuldige Menschen. Daher wird es am Jahrestag des völkerrechtswidrigen Einmarsches russischer Truppen und Söldner in die Ukraine am Dienstag, dem 24. Februar 2026, um 17 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet an der Friedensglocke am Dessauer Marktplatz (siehe Foto) geben.
Unzählige Soldatinnen, Soldaten und Zivilpersonen wurden getötet, verwundet oder werden vermisst. Viele Menschen mussten ihre Heimat verlassen und haben alles verloren. In einer Andacht und Mahnwache wollen die Kirchengemeinden der Stadt Dessau-Roßlau aller Menschen gedenken und sie vor Gott ins Gebet nehmen, denn Krieg bedeutet Tod, Verwüstung und Katastrophe an allen Orten. Er hinterlässt Generationen, die an Leib und Seele verwundet bleiben.
„Wir wollen ein Zeichen gegen den Krieg, gegen alle Gewalttat und Mord in der Ukraine setzen und deutlich machen, dass wir an der Seite des ukrainischen Volkes stehen, das auch für unsere Freiheit und Demokratie kämpft“, sagt Kreisoberpfarrerin Annegret Friedrich-Berenbruch von der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Gerne können Kerzen zum Gebet mitgebracht werden. Der evangelische Kirchenkreis Dessau lädt zum Gedenken ein und wird dabei vom Netzwerk „Gelebte Demokratie“ unterstützt.
Spenden kommen der Freundschaftsbrücke Ukraine e.V. und der Ukrainehilfe Dessau-Roßlau zugute. Die Gelder werden zugunsten der Aktion „Ein Licht für die Ukraine“ verwendet (https://www.freundschaftsbruecke-ukraine.de/#2025_12_29). Foto: Evangelische Landeskirche Anhalts

