– Hopledo soll ab Oktober verfügbar werden
Wittenberg (md/aw). Wenn Medikamente bei einer fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung nicht mehr über den gesamten Tag gleichmäßig wirken, kann das den Alltag der Betroffenen erheblich erschweren. Auf Phasen guter Beweglichkeit folgen dann mitunter Zeiten, in denen Bewegungen deutlich schwerer fallen. Diese sogenannten motorischen Wirkfluktuationen gehören zu den Herausforderungen bei der Behandlung der Erkrankung.
Die Klinik für Neurologie und neurologische Frührehabilitation der Alexianer Klinik Bosse in Wittenberg hat bis zum 15. September 2026 im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung Erfahrungen mit dem Präparat IPX 203 gesammelt. Das Medikament ist inzwischen unter dem Handelsnamen Hopledo zugelassen und könnte künftig eine weitere Möglichkeit in der Behandlung von Parkinson-Patientinnen und -Patienten mit ausgeprägten Wirkfluktuationen bieten.
Hopledo enthält die Wirkstoffe Levodopa und Carbidopa. Die spezielle Formulierung sorgt für eine verlängerte Freisetzung der Wirkstoffe. Zugelassen ist das Präparat für Erwachsene mit Parkinson-Erkrankung und moderaten bis schweren motorischen Wirkfluktuationen, wenn eine ausreichende Kontrolle der Beschwerden mit einer bisherigen Behandlung mit oralem Levodopa nicht erreicht werden konnte.
Die Europäische Kommission hat Hopledo am 20. August 2026 für die Anwendung in der Europäischen Union zugelassen. Die schrittweise Einführung in den europäischen Märkten soll ab Oktober erfolgen. Damit wird auch eine Verfügbarkeit in Deutschland erwartet.
Für die Wittenberger Klinik sind die Erfahrungen aus der Anwendungsbeobachtung dabei von Bedeutung. Sie können künftig in die individuelle Therapieplanung einfließen und dabei helfen, die Behandlung stärker am jeweiligen Krankheitsverlauf und den Beschwerden der Betroffenen auszurichten.
„Gerade bei fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung können Schwankungen in der Medikamentenwirkung die Beweglichkeit und damit den Alltag der Betroffenen erheblich beeinflussen. Unser Ziel ist es, die medikamentöse Therapie möglichst individuell auf die jeweilige Situation abzustimmen“, erklärt Dr. med. Jonathan Wege-Kühn, Oberarzt der Klinik für Neurologie und neurologische Frührehabilitation. Die Erfahrungen aus der Anwendungsbeobachtung und die bevorstehende Verfügbarkeit von Hopledo gäben der Klinik dafür eine weitere therapeutische Möglichkeit an die Hand.
Mit der erwarteten Einführung von Hopledo erweitert sich damit das Spektrum der medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung. Die Klinik Bosse will ihre bisherigen Erfahrungen künftig nutzen, um Therapien möglichst individuell auf die Bedürfnisse und den Krankheitsverlauf der Patientinnen und Patienten abzustimmen.
Die Klinik für Neurologie und neurologische Frührehabilitation der Alexianer Klinik Bosse in Wittenberg hat bis zum 15. September 2026 im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung Erfahrungen mit dem Präparat IPX 203 gesammelt. Das Medikament ist inzwischen unter dem Handelsnamen Hopledo zugelassen und könnte künftig eine weitere Möglichkeit in der Behandlung von Parkinson-Patientinnen und -Patienten mit ausgeprägten Wirkfluktuationen bieten.
Hopledo enthält die Wirkstoffe Levodopa und Carbidopa. Die spezielle Formulierung sorgt für eine verlängerte Freisetzung der Wirkstoffe. Zugelassen ist das Präparat für Erwachsene mit Parkinson-Erkrankung und moderaten bis schweren motorischen Wirkfluktuationen, wenn eine ausreichende Kontrolle der Beschwerden mit einer bisherigen Behandlung mit oralem Levodopa nicht erreicht werden konnte.
Die Europäische Kommission hat Hopledo am 20. August 2026 für die Anwendung in der Europäischen Union zugelassen. Die schrittweise Einführung in den europäischen Märkten soll ab Oktober erfolgen. Damit wird auch eine Verfügbarkeit in Deutschland erwartet.
Für die Wittenberger Klinik sind die Erfahrungen aus der Anwendungsbeobachtung dabei von Bedeutung. Sie können künftig in die individuelle Therapieplanung einfließen und dabei helfen, die Behandlung stärker am jeweiligen Krankheitsverlauf und den Beschwerden der Betroffenen auszurichten.
„Gerade bei fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung können Schwankungen in der Medikamentenwirkung die Beweglichkeit und damit den Alltag der Betroffenen erheblich beeinflussen. Unser Ziel ist es, die medikamentöse Therapie möglichst individuell auf die jeweilige Situation abzustimmen“, erklärt Dr. med. Jonathan Wege-Kühn, Oberarzt der Klinik für Neurologie und neurologische Frührehabilitation. Die Erfahrungen aus der Anwendungsbeobachtung und die bevorstehende Verfügbarkeit von Hopledo gäben der Klinik dafür eine weitere therapeutische Möglichkeit an die Hand.
Mit der erwarteten Einführung von Hopledo erweitert sich damit das Spektrum der medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung. Die Klinik Bosse will ihre bisherigen Erfahrungen künftig nutzen, um Therapien möglichst individuell auf die Bedürfnisse und den Krankheitsverlauf der Patientinnen und Patienten abzustimmen.
Foto: Klinik Bosse


