Montag, 22.07.2024

Wittenberg (md). Am Dienstag, dem 5. März 2024, spricht Dr. phil. Andreas Dietmann um 18.30 Uhr in der Vortragsreihe „Luther 1524“ der LutherMuseen unter dem Titel „Eine Zäsur in der Entwicklung des Schulwesens in Thüringen“ über die Auswirkungen der Reformation auf die Schulen und Luthers Haltung dazu. Der Vortrag, der in der Kapelle im Augusteum stattfindet, war ursprünglich für den 19. März 2024 vorgesehen und wird nun vorverlegt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung im Servicebüro der LutherMuseen wird gebeten, per Mail an service@luthermuseen.de oder telefonisch unter 03491/42 03 171.

Die Reformation hatte früh einen umwälzenden Einfluss auf die schulischen Verhältnisse in den Städten. Ein Niedergang vieler Schulen veranlasste Martin Luther im Jahr 1524 dazu, seine berühmte Schrift an die „Ratsherren aller Städte deutschen Lands“ zu schreiben, um sie dazu zu bewegen, neue Schulen zu begründen. Das Jahr 1524 bildet somit eine bedeutende Zäsur in der Entstehung eines reformatorischen Schulwesens. Andreas Dietmann geht in seinem Vortrag dieser Entwicklung anhand des thüringischen Raumes nach und stellt Luthers Ratsherrenschrift in einen größeren historischen Zusammenhang.

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Dr. phil. Andreas Dietmann studierte Mittelalterliche Geschichte, Alte Geschichte und Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2018 folgte die Promotion. Seit 2018 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Projekt „Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ tätig.

Von Redaktion