Dienstag, 13.01.2026

Bad Schmiedeberg (md). Claudia Herold ist seit 20 Jahren Mitglied des Trios „Rada Synergica“, macht seit mehr als zehn Jahren Theatermusik, spielt auf Beerdigungen, improvisiert auf Vernissagen und begleitet eine Märchenerzählerin – um nur einige ihrer musikalischen Facetten zu nennen. Die Bad Schmiedeberger und ihre Gäste können sich am Freitag, dem 20. Januar 2023, ab 19.30 Uhr auf einen zauberhaften Konzertabend im Gemeindehaus in der Kirchstraße 5 freuen. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird im Goldhelm gesammelt.

Aufgewachsen in einer musikalischen Pfarrersfamilie spielt Claudia Herold seit ihrem achten Lebensjahr Cello. 1989 nach Leipzig zum Theologiestudium gekommen, brach sie dieses nach drei Jahren ab, um sich nun ganz der Musik zu verschreiben. Als sie die Klezmer- und osteuropäische Musik für sich entdeckte, fügte es sich ganz wunderbar, dass sie Sylke Jilani und Stefanie Koch begegnete, und sie gemeinsam „Rada synergica“ gründeten. Die Bad Schmiedeberger konnten das Ensemble schon zwei Mal auf dem Pfarrhof erleben.

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Seit dem Jahr 2000 ist sie freiberufliche Musikerin und bewegt sich als solche durch verschiedene musikalische Welten. Auf ihrem Weg widmete sie sich in verschiedenen Ensembles u.a. dem argentinischen Tango. Heute arbeitet sie als Cellolehrerin, als Theater- und Studiomusikerin und sorgt für die musikalische Umrahmung bei einer Märchenerzählerin. Seit 2010 ist sie Mitarbeiterin am Neuen Schauspiel Leipzig und ist nebenher auch solistisch unterwegs. Die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Musikern gibt ihr immer wieder neuen kreativen Input, um sich auszudrücken, ihre Liebe und Leidenschaft zur Musik zu leben und Menschen zu berühren.

Nach ihrem Debütprogramm „Jedem Anfang wohnt ein Zaudern inne“, macht sie sich erneut mit Cello, Stimme, Gitarre, Loopstation und immer einer Prise Witz auf, um nach dem „Zaudern“ nun den „Zauber“ zu finden. In ihrem neuen Programm „Aus dem Nähkästchen (anderer)“ nimmt sie ihr Publikum mit auf eine ganz persönliche Liedertour. Sie singt und spielt alles Mögliche und Unmögliche über sich, andere und die Welt: Musik vom 14. Jahrhundert bis heute sowie Folksongs vom nördlichen bis östlichen Europa. Es erklingen Gedichtvertonungen, Eigenkompositionen, Gecovertes und Improvisationen auf dem Cello. Und aus dem Nähkästchen zu plaudern gibt es immer einiges – von einer, die auszog, ihre Musik zu finden.

Bild: Claudia Herold lebt ihre Liebe und Leidenschaft zur Musik. Foto: Veranstalter

Von Redaktion