Wittenberg (md). In dieser Woche wurde auf dem Dach des Neuen Rathauses der Lutherstadt Wittenberg eine Feuerwehrsirene eingebaut. „Mit der neuen Sirene wird eine Lücke im flächendeckenden Sirenennetz geschlossen. Mit Hilfe des Warnsignals ist es fortan möglich, die Bewohnerinnen und Bewohner der Kernstadt im Großschadens- oder Katastrophenfall unmittelbar und effektiv zu warnen“, erklärt Bürgermeister André Seidig. „Die Alarmierung der Feuerwehren für das alltägliche Einsatzgeschehen läuft nicht über die neue Sirene“, fügt er hinzu.
Bislang wurden Sirenenstandorte vor allem in den Ortschaften platziert. Mit der Installation der Sirene auf dem Neuen Rathaus wird nun erstmals auch die Bürgerschaft in der Innenstadt in das Sirenenwarnsystem einbezogen. Zusätzlich zur Einsatzbereitschaft im Ernstfall wird die Sirene auch wöchentlich zum Probealarm jeden Mittwoch um 15 Uhr ausgelöst. Getestet wird die Sirene jedoch das erste Mal bereits am Montag, dem 29. April 2024, um 13.15 Uhr.
Die neue Sirene, eine ECN 1800/D mit 1800 Watt Leistung und 12 Hörnern sowie 6 digitalen Verstärkern, ist mit modernster Technologie ausgestattet und akkugepuffert. Das bedeutet, dass sie auch bei Stromausfällen zuverlässig Alarm auslösen kann. Die Gesamtkosten von 15.000 Euro werden über das Bundesförderprogramm für Sirenen finanziert, das grundsätzlich dazu dient, ein möglichst flächendeckendes Netz zur Warnung der Bevölkerung auszubauen sowie bereits bestehende Sirenen technisch zu erneuern bzw. zu modernisieren.
Bild: Die neuinstallierte Sirene auf dem Dach des Neuen Rathauses. Foto: Stadtverwaltung

