Coswig (md/wg). Wie sieht die Zukunft der Kulturlandschaft im Fläming aus? Und wie kann diese angesichts von Klimawandel, veränderten Wasserhaushalten und dem Rückgang der Artenvielfalt nachhaltig gestaltet werden? Diesen Fragen widmet sich eine öffentliche Tagung, zu der der Naturpark Fläming/Sachsen-Anhalt e.V. gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt am Dienstag, dem 21. April 2026, in der Zeit von 9.30 bis 15 Uhr in die Akademie einlädt. Interessenten melden sich per E-Mail an: daniela.jeansch@naturpark-flaeming.de. Die Veranstaltung ist öffentlich, für die Verpflegung wird vor Ort ein Unkostenbeitrag von 10 Euro erhoben.
Im Mittelpunkt stehen sieben kompakte Fachvorträge, die unterschiedliche Perspektiven auf die Entwicklung und den Zustand der Kulturlandschaft eröffnen. So beleuchtet unter anderem Uwe Zuppke die Veränderungen des Flämings in den vergangenen Jahrzehnten. Weitere Expertinnen und Experten stellen ausgewählte, besonders artenreiche und zugleich gefährdete Landschaftsräume vor – darunter der Küchenholzgraben und das Rischebachtal.
Am Nachmittag richtet sich der Blick gezielt auf das Thema Wasser: Der Gewässerökologe Karl-Heinz Jährling spricht über die Herausforderungen und Chancen eines nachhaltigen Wassermanagements im Klimawandel und zeigt Wege auf, wie eine resiliente Gewässerlandschaft im Fläming gestaltet werden kann. Die Tagung versteht sich nicht nur als Informationsplattform, sondern auch als Raum für Austausch und Diskussion. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden Perspektiven für eine zukunftsfähige Kulturlandschaft im Fläming entwickelt. Foto: W. Gorsboth

