Sonntag, 22.02.2026

Wittenberg (md/wg). Die Cranach-Stiftung und das Evangelische Krankenhaus Paul Gerhardt Stift laden alle Interessenten herzlich ein ins Studiokino am Donnerstag, dem 5. März 2026, um 19.30 Uhr im Malsaal der Cranach-Stiftung, Schlossstraße 1. Gezeigt wird der Film „Heldin“. Der Eintritt kostet 8 Euro; Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.

Dieser schweizerisch-deutsche Film, der im Februar 2025 während der Berlinale Weltpremiere hatte, zeigt den beruflichen Alltag einer jungen Krankenschwester mit all seinen vielfältigen Belastungen, die sie immer wieder an ihre physischen und psychischen Grenzen kommen lassen. Die Hauptfigur des Filmes, Floria Lind, arbeitet mit Professionalität und Leidenschaft auf einer onkologischen Station, die ständig belegt bis überbelegt und permanent unterbesetzt ist.

Werbung

Ständig erfordern neue, unmittelbare Situationen ihre ganze Aufmerksamkeit: Hier fragt ein Patient zum wiederholten Male nach schmerzlindernden Medikamenten, da sind die Angehörigen einer dementen, orientierungslosen Patientin, die sich beschweren, dazu kommt der alte schwerkranke Mann, der ahnt, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Floria Lind versucht, allen Anforderungen gerecht zu werden – kommt dabei aber immer wieder an ihre Belastungsgrenzen. Deutlich wird auch, welche moralischen und ethischen Fragen sich in solch einem Berufsalltag wiederholt stellen.

Regisseurin Petra Volpe wurde zu diesem Film durch das Buch „Unser Beruf ist nicht das Problem. Es sind die Umstände“ von Madeline Calvelage inspiriert. Die Autorin arbeitete selbst über mehrere Jahre als Pflegefachkraft. Gedreht wurde der Film in Spitälern in der Schweiz, die aufgezeigten Situationen und Probleme lassen sich jedoch direkt auf den Alltag von Krankenschwestern und Pflegekräften in Deutschland übertragen.

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert