Samstag, 14.03.2026

Oranienbaum (md/wg). Die Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe lädt Interessierte zum „Internationalen Tag des Waldes“ am 21. März zu einem geführten Spaziergang durch den Frühlingswald der Kapenniederung bei Oranienbaum ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Parkplatz Am Kapenschlösschen 1, dem Sitz der Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe (siehe Foto). Dabei wird auf unbefestigten Wegen eine Wegstrecke von rund vier Kilometern zurückgelegt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Bei der circa zweistündigen Exkursion entdecken die Teilnehmer die ersten zarten Blüten des Jahres und erfahren Spannendes über die Lebensstrategien der Frühjahrsgeophyten wie Buschwindröschen, Märzenbecher, Wald-Goldstern und Hohler Lerchensporn. Der Rundgang bietet Gelegenheit, den Wald in seiner aufblühenden Vielfalt zu erleben und mehr über die Bedeutung der sonst unscheinbaren Pflanzen zu erhalten.

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Der 21. März wurde erstmals 1971 von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) als „Internationaler Tag des Waldes“ proklamiert. Seit 2012 ist dieses Datum offizieller Aktions- und Thementag der Vereinten Nationen. Wälder schützen und nachhaltig nutzen, anstatt sie zu zerstören, lautet seitdem die Botschaft des jährlich überall auf der Welt begangenen Waldtages. Mit der Bedrohung durch den Klimawandel hat er in den letzten Jahren eine weitere wichtige Bedeutungsdimension bekommen.

Zwar bedecken Wälder noch rund 30 Prozent der Erdoberfläche. Doch insbesondere in den Ländern des globalen Südens geht der Raubbau an den Wäldern unvermindert weiter und die weltweite Waldfläche schrumpft somit dramatisch. Als Welttag des Waldes würdigt der „International Day of Forests“ die Wichtigkeit aller Wälder – vom borealen Nadelwald über den Auenwald bis hin zum tropischen Regenwald. Der Weltgemeinschaft soll mit diesem Tag nicht nur die Bedeutung von Wäldern als Lebensraum für Flora, Fauna und in den Wäldern lebenden Menschen verdeutlicht werden, sondern auch deren wirtschaftlicher, gesundheitlicher, kultureller und sozialer Nutzen für die gesamte Menschheit. Foto: W. Gorsboth

Von Redaktion

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