Dessau (md). Am Samstag, dem 27. Januar 2024, kehrt mit „Tristan und Isolde“ eine Oper Richard Wagners in das „Bayreuth des Nordens“ zurück. Um 16 Uhr öffnet sich der Vorhang für die Inszenierung von Michael Schachermaier, in der Kammersängerin Iordanka Derilova und Tilmann Unger in den beiden Titelpartien zu erleben sind.
KS Derilova glänzte bereits in der Rolle der „Isolde“ in der letzten Dessauer-Inszenierung der Oper von Johannes Felsenstein, die von 2006 bis 2008 am Anhaltischen Theater zu sehen war. Die schon im 13. Jahrhundert durch Gottfried von Straßburg überlieferte Legende über die tragische Liebe von Tristan und Isolde setzt Wagner als berührende Hymne an die Nacht um. Das Publikum wird in dieser Oper in einen ganz eigenen, mythischen Kosmos entführt.
Um 19 Uhr verkörpert Kerstin Dathe in Karin Epplers Figurenspiel „Nibelungen – ein Solo für Kriemhild“ die Rolle der Kriemhild und erweckt zugleich alle Personen des großen Helden-Epos mithilfe von Puppen zum Leben. Der Zuschauer erlebt eine imposante One-Woman-Puppentheatershow über eine Frau zwischen Hoffnungen, Liebe und unbändigem Rachewunsch.
Die besten musikalischen Leistungen des diesjährigen „Jugend musiziert“-Wettbewerbs aus der Region Dessau sind am Sonntag um 11 Uhr im Preisträgerkonzert im Foyer des Großen Hauses zu hören. Der Eintritt ist frei.
Am Sonntagnachmittag ist um 16 Uhr die vom Publikum gefeierte „Aschenputtel“-Fassung aus der Feder des renommierten Autors Jan Radermacher zum letzen Mal im Großen Haus zu erleben. Für die finale Vorstellung des von Marco Krämer-Eis effektvoll in Szene gesetzten Märchens sind nur noch Restkarten verfügbar.
Bild: Szene aus der Wagner-Oper „Tristan und Isolde“. Foto. ©Claudia Heysel

